Wenn Lumpi Lambertz auf 1860 München trifft, ist immer eine Menge los. Vor zwei Jahren wurde Fortunas Kapitän vom damaligen Löwen-Trainer Ewald Lienen nach einer Schwalbe an den Pranger gestellt.
Letztes Jahr verletzte er sich in der Allianz-Arena, fiel wochenlang aus. Und in Düsseldorf griff er letzte Saison in der Nachspielzeit zum Hilfsmittel Notbremse - obwohl das Spiel sowieso schon verloren war, und kassierte für die Dusseligkeit Rote Karte.
Am Sonntag ging das Spektakel weiter. Vor der Pause musste Lumpi minutenlang behandelt werden, humpelte in die Kabine. Und nur wenige rechneten damit, ihn an diesem Tag noch einmal wiederzusehen. Doch der Käpt'n kam mit dick bandagiertem Oberschenkel zurück, gehörte zu den stärksten Düsseldorfern.
Das nutzte bekanntermaßen jedoch nichts. „Ein sehr gutes Spiel, aber wir machen die Chancen nicht rein. Wir müssen wieder kaltschnäuziger sein, da hatten wir uns in der Hinrunde sehr gesteigert“, fordert Lambertz.
„Wir hätten das ein oder andere Tor machen müssen. Gerade in der ersten Halbzeit gab es genug Einschuss-Möglichkeiten. Da hat die letzte Entschlossenheit gefehlt, und daran müssen wir intensiv arbeiten.“
Das hat Chefcoach Meier auch vor, stellt nach der Pleite klar: „Das wirft uns nicht um. Wir sind ja nie davon ausgegangen, die komplette Saison ungeschlagen zu bleiben.“
„Wir sind in der ersten Liga! Ende! Aus!"
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