Minute drei der Nachspielzeit. Fortuna führt 2:1 und es gibt den allerersten (!) Eckball für Energie Cottbus. Alexander Bittroff steigt hoch, köpft zum Ausgleich in den Winkel.
Das bittere Ende eines aufregenden Abends? Nein! Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus entscheidet auf Foul an Michael Ratajczak. Ein umstrittener Pfiff, es bleibt beim Sieg.
Es war der Höhepunkt einer Schlussphase, in der sich die Ereignisse überschlugen. Fortuna war lange Zeit klar überlegen, nach einem kapitalen Bock von Christian Weber bekamen die Gäste dann aus dem Nichts das 0:1 geschenkt. Fortuna-Coach Meier reagierte, brachte nach einer Stunde Patrick Zoundi.
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Es war die zündende Idee. Der Mann aus Burkina Faso verlängerte einen Eckball auf den Fuß von Martin Harnik – das 1:1.
Jetzt ging es erst richtig los. Noch fünf Minuten bis zum Abpfiff. Zoundi liegt verletzt am Boden, Cottbus weigert sich aber, den Ball ins Aus zu spielen. Kapitän Lumpi Lambertz spitzelt Bittroff den Ball weg, jetzt bleibt der Energie-Mann liegen. Und Lumpi rächt die vorangegangene Unsportlichkeit, fährt den Konter. Querpass auf Harnik, der zum Sieg einschiebt. Der Ösi-Knipser hat das Spiel gedreht, sagt anschließend happy: „Beim zweiten Tor hatte ich schon Wadenkrämpfe, habe alles in den Schuss gelegt.“
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Die spielentscheidende Szene erhitzte die Gemüter, es gab Zoff unter den Trainern. Dann der Showdown: Foul oder nicht? Für Ratajczak eine klare Sache: „Das war eindeutig Foul, ich habe nur noch Weiße um mich gesehen. Ich komme nicht an den Ball, und es war im Fünfer. Das war die gerechte Strafe für das Verhalten vor dem 2:1. Es gehört sich, den Ball ins Aus zu spielen.“
„Wir sind in der ersten Liga! Ende! Aus!"
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