„Das Beste an diesem Spiel ist, dass wir diese Saison nicht mehr gegen Paderborn spielen müssen“, stöhnte Peter Frymuth Freitagabend kurz vor neun.
Und zwar aus zweierlei Gründen hat Fortunas Präsident keine Lust mehr auf den SC: Erstens gewannen die Paderborn auch das Testspiel vorm kommenden Zweitliga-Start, nachdem sie schon Fortunas Serie von 47 Spielen ohne Niederlage beendet hatten. Und zweitens war er froh, dass Maximilian Beister unverletzt das Feld verlassen konnte.
Schon nach drei Minuten ging es rund: Rudelbildung nach einem fiesen Foul von Enis Alushi gegen Beister, Abwehrboss Jens Langeneke nahm sich den „Sünder“ (sah dafür Gelb) zur Brust.
„Das war schon grenzwertig, da hätte der Schiri eingreifen müssen, man muss Max schützen“, regte sich Fortuna-Cheftrainer Norbert Meier auf. „Das geht hier ja ganz schön zur Sache“, meinte Fortuna-Vorstand Thomas Allofs. „Die Paderborner spielen sehr aggressiv.“
Insbesondere Alushi, der Beister gleich noch einen Ellenbogencheck verpasste, Kollege Strohdiek senste den Zweitliga-Topscorer nach Wiederanpfiff gleich noch einmal rot-verdächtig um – auf Fortunas schnellen Shootingstar wird mittlerweile regelrecht Jagd gemacht.
„Die können es nicht besser, wussten sich nicht anders zu helfen. Ich bin zu schnell für die“, meinte Beister ganz cool. Da Fortuna eine Menge an Chancen ausließ , war es Brandy, der den Siegtreffer erzielte und damit klarstellte: Paderborn liegt den Rot-Weißen einfach nicht. Meiers Fazit: „Das war noch einmal ein guter Gegner.“
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Bei den Löwen wurde er früh ausgewechselt, bei den Vertragsverhandlungen ist keine schnelle Einigung in Sicht: Wird Thomas Bröker jetzt auf's Abstellgleis manövriert?