Nicht nur das Ergebnis ärgerte Wolf Werner am Sonntag. „Die Methode Frankfurt wirkt“, musste Fortunas Manager feststellen. Die verbale Schlammschlacht zwischen altem und neuem Tabellenführer aus der Vorwoche hat Spuren hinterlassen.
„Wie wir auf der Tribüne beleidigt werden, das ist unglaublich. Es ist unfassbar, was man für eine Kraft aufbringen muss, dass man ruhig bleibt, wie man dort von herkömmlichen Zuschauern persönlich beleidigt wird. Das hat der Herr Bruchhagen gut hingekriegt“, klagt Werner an.
Der 69-Jährige weiter: „Bei jedem Freistoß, auch wenn er berechtigt war, haben sich die Leute in Massen umgedreht und uns als Schauspielertruppe beschimpft. Die Aussagen aus Frankfurt sind angekommen.“
Und die Geschichte wird alle Beteiligten wohl bis zum Saisonende verfolgen. „Wir müssen die Spieler darauf vorbereiten, dass es ein Spießrutenlauf wird. Sie werden abgeräumt, uns weht ein rauer Wind entgegen. Es ist ja außergewöhnlich, dass sich eine Heimmannschaft sechs Gelbe Karten abholt.“
„Wir sind in der ersten Liga! Ende! Aus!"
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