Im finnischen Lappland dauert der Winter bis zu 200 Tage (!), die Jahresdurchschnittstemperatur in den wärmeren Gebieten liegt bei fünf Grad, in den kälteren liegt sie bei minus zwei Grad.
Es ist also mehr oder wenig so ziemlich immer mächtig lausig kalt im Land am Polarkreis, in dem Elche, Rentiere und der Polarfuchs ihre Heimat haben.
Umstände, die einer bei Fortuna bestens kennt: Neuzugang Timo Furuholm. „Ja, das stimmt. Bei uns ist es sehr oft ziemlich kalt. Wir kennen das gar nicht anders. Deshalb bin ich auch an solche Bedingungen gewöhnt“, sagt der Torjäger, der in der vergangenen Saison 22 Treffer in 33 Spielen knipste.
Nun hofft er auf einen Platz in der Startelf: „Ich lerne hier von Tag zu Tag etwas dazu. Anfangs hatte ich noch konditionelle Probleme. Aber es wird immer besser. Die letzte Entscheidung hat natürlich der Trainer.“
Für Furuholm spricht auf jeden Fall, dass er sozusagen „Eisschrank-gestählt“ ist. Sollte er nicht zur Anfangsformation gehören, steht er wenigstens als Ratgeber hoch im Kurs.
„Du musst dich gut anziehen, eine Strumpfhose, so viele Klamotten wie möglich, mit denen du dich noch bewegen kannst. Und wir haben noch eine Spezialität. Wir haben uns immer mit wärmendem Öl eingerieben“, so Timos Tipps. „So was gibt es zum Glück hier in Deutschland auch.“
„Wir sind in der ersten Liga! Ende! Aus!"
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