Einen traurigen und humpelnden Lukas Podolski (26) erwischte EXPRESS Sonntagmittag am Geißbockheim.
Gerade war er aus der MediaPark-Klinik gekommen, wo er die Diagnose gestellt bekommen hatte, die Fußball-Köln schockt: Teilanriss am Halteband in seinem linken Fuß! Vergipst und zugenäht! Am Montag schon soll Poldi die Gipsschiene angelegt bekommen, durch die der lädierte linke Knöchel erst einmal eine Woche komplett ruhiggestellt werden soll.
„Es sieht nicht gut aus. Ich kann nun einige Wochen nicht dabei sein“, sagte Poldi, „die alte Verletzung ist wieder aufgebrochen. Es passierte kurz vor Schluss. Das ist bitter, aber damit muss ich leben. Ich werde alles dafür tun, um schnellstmöglich wieder fit zu werden.“
All seine 15 Saisontore, auch das zum 1:0 gegen Schalke, hatte das FC-Idol mit seinem „goldenen“ linken Fuß erzielt. Doch damit ist erst mal Schluss: Die Spiele gegen Lautern, Hamburg und Nürnberg wird Podolski definitiv verpassen, das Derby gegen Leverkusen steht auf der Kippe.
„Das ist eine sehr lange Zeit, und er ist eigentlich nicht zu ersetzen“, stöhnte Coach Stale Solbakken, „aber er hat noch eine lange Karriere vor sich, da dürfen wir jetzt nichts riskieren.“
Sportchef Volker Finke: „Sein Ausfall ist extrem schmerzhaft. Er hat viele Spiele für uns entschieden. Jetzt muss die Mannschaft mal für Podolski spielen.“ 15 Tore, fünf Vorlagen in 18 Einsätzen – fünf Siege und zwei Remis hat Lukas für Köln geholt, sozusagen 17 von 21 Punkten beschert. Wer soll nun die Tore schießen?!?
Keeper Michael Rensing: „Jetzt kann sich keiner mehr hinter Poldi verstecken. In Kaiserslautern gibt es keine Ausreden mehr. Da müssen die Messer gewetzt werden!“
Ohne Poldi, der die für am Sonntag geplanten Werbeaufnahmen der Nationalmannschaft absagen musste: „Er war für ein, zwei Hauptrollen vorgesehen“, so Manager Oliver Bierhoff, der wie Bundestrainer Jogi Löw den Kölner am Telefon aufgebaut hatte.
In den nächsten Wochen werden nun endlich auch mal andere beim FC die Hauptrollen spielen müssen. Ansonsten droht der Absturz auf die Abstiegsränge!
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