Köln - Kommt Super-Türke Tuncay (27) zum FC?Fakt ist:
FC-Manager Michael Meier hat ein Angebot für den Nationalmannschafts-Kapitän, der England-Zweitligist Middlesborough verlassen will, abgegeben. Auch Aston Villa und Fenerbahce Istanbul sollen mitbieten. Finanzstärkere Konkurrenz!
Doch laut Co-Trainer Ümit Özat ist der FC im Tuncay-Poker nicht ganz chancenlos. „Tuncay will nach Köln kommen“, erklärt Ümit im EXPRESS-Gespräch und beschreibt die Qualitäten des Offensivstars wie folgt: „Tuncay ist ein Leader.
Sechs Jahre lang haben wir in der Türkei zusammengespielt, drei davon auf einer Seite. Ich war Kapitän, er mein Stellvertreter. Ich kann nicht über Geld oder einen Transfer allgemein reden - aber meine Meinung ist: Wo immer ich auch bin, Tuncay würde ich immer nehmen. Wir brauchen ihn. Er kann Tore schießen und vorbereiten. Er ist ein Superspieler.“
Der den Vorteil hätte, eher refinanzierbar zu sein als andere. Ümit glaubt ernsthaft: „Mindestens 50.000 Trikots würde man in Köln verkaufen können.“
Aber kann der FC diesen Transfer so wirklich stemmen? Nach EXPRESS-Informationen beläuft sich das Gesamtpaket von Leihgebühr und Gehalt auf fünf Millionen Euro - für nur ein Jahr!Fenerbahce kann das locker zahlen. Nicht aber der FC, der sich schon Florian Kringe von Borussia Dortmund - nach jetzigem Stand nicht leisten kann.
Poldi-Millionen fließen in den Etat
Der FC möchte mit jungen und motivierten Spielern eine Art Neuanfang schaffen, doch mit den Millionen des Poldi-Transfers ist dabei nicht zu rechnen.
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.