Velden - Wenn man Alex Bade (38) im Trainingslager von Velden am Ufer entlangjoggen sieht, ist das nichts ungewöhnliches. Der kölsche Torwarttrainer hält sich fit - und das aus gutem Grund.
Bade könnte im FC-Tor noch einmal einspringen, wenn Not am Mann ist. Er besitzt beim FC einen Lizenzspielervertrag. „Ja, das stimmt, ich könnte im ’worst case’ einspringen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich unsere drei Mann alle gleichzeitig verletzen, tendiert ja gegen null“, sagt Bade.
Sein letzter Bundesligaeinsatz war am 10. Februar 2008, als er in Dortmund beim Heimspiel gegen Schalke eingewechselt wurde.
Danach kam nichts mehr. Und Bade hofft, dass das auch so bleibt - wenn er auch betont, dass er bedacht ist, körperlich nicht nachzulassen. Größter Vorteil der Aktion aber wohl für den FC: Durch Bades Lizenzspieler-Option ist im Multi-Kulti-Kader ein (Quoten-)Deutscher mehr drin.
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.
Dieses Trio verkörpert das neue FC-Gesicht
„Es ist ein hochemotionaler Club. Ich male mir aus, was im Stadion und in der Stadt los ist, wenn man dauerhaft Erfolg hat“, sagte Jörg Jakobs bei seiner Vorstellung.