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Tolle Leistung: Geiles FC-Debüt: Yannicks erstes Mal

Auch am Boden immer auf der Höhe: Yannick Gerhardt lieferte ein starkes Debüt ab.
Auch am Boden immer auf der Höhe: Yannick Gerhardt lieferte ein starkes Debüt ab.
 Foto: Eduard Bopp
Dresden/Köln –  

Es war ein Sprung ins kalte Wasser – doch Yannick Gerhardt (19) hat gezeigt, dass er auch bei den Profis mitschwimmen kann. Trainer Peter Stöger hatte dem Kölner Eigengewächs das Vertrauen ausgesprochen.

„Er hat sich in der Vorbereitung diese Chance verdient. Und er hat seine Nominierung gerechtfertigt“, sagt der Österreicher über den Junioren-Nationalspieler.

Und der dankte es mit einer tollen Leistung. „Den kann keiner aufhalten, er hat die Qualität. Das war eine starke Vorstellung“, schwärmte Geschäftsführer Alexander Wehrle (38).

Für Gerhardt war die Partie in Dresden natürlich ein Riesenerlebnis. „Ich habe mich riesig gefreut, dass ich mein Debüt geben konnte. Durch den späten Ausgleich fühlt es sich nach zwei verlorenen Punkten an, also bin ich mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren. Aber trotzdem bin ich sehr glücklich. Samstag war einer meiner schönsten Tage und wird es auch bleiben“, sagt Gerhardt dem EXPRESS.

Im Sommer hatte er sein Abitur in Düren gebaut, jetzt greift er bei den Profis an.

„Dass ich von Beginn an spiele, habe ich erst in der Besprechung vor dem Spiel erfahren. Natürlich habe ich in den Tagen vor dem Spiel die Presse verfolgt, in der geschrieben wurde, dass ich vielleicht spielen werde, aber darauf kann man sich ja nie verlassen. Dass es jetzt so gekommen ist, macht mich richtig glücklich.“

Seine eigene Leistung bewertet Gerhardt treffend: „Ich denke, ich kann unterm Strich mit meiner Leistung zufrieden sein, auch wenn ich mich insgesamt nicht wahnsinnig freuen kann, weil wir zwei Punkte liegen gelassen haben. In meinem ersten Spiel war ich darauf bedacht, keine Fehler zu machen, und daher eher den einfachen Pass zu spielen.

Für die Zukunft nehme ich mir vor, mehr Risiko zu gehen, wie bei dem Schuss aufs Tor kurz vor der Halbzeit. Wenn ich noch mal so eine Chance bekommen sollte, geht er entweder übers Stadion oder voll in die Maschen!“

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