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Stanislawski warnt: Im Sommer droht der nächste Sparhammer

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Stanislawski bläst zum Angriff.
Stanislawski bläst zum Angriff.
 Foto: Herbert Bucco
Köln –  

Nur noch neun Tage, dann startet der FC wieder in die Rückrunde – sechs Punkte hinter Platz drei, den Kaiserslautern mit Großinvestitionen unbedingt halten will. Aber trotzdem bläst Holger Stanislawski zum Angriff. Denn der Trainer weiß, dass sonst der nächste Sparhammer droht.

„Wir werden im Sommer die nächste Etatreduzierung bekommen, von jetzt 17 auf vielleicht 12 Millionen Euro. Den wirtschaftlichen Zwängen müssen wir uns stellen.“

Allerdings ging in dieser Saison längst nicht alles in die Mannschaft. Die Abfindungen für Michael Rensing und Co., die Zuzahlungen für die Leihspieler wie Milivoje Novakovic, die Beraterkosten durch die vielen Transfers. Dazu kamen die teuren Altverträge für Profis wie Christian Eichner und Miso Brecko, die im Sommer auslaufen.

„Hier sind einige mit dem Geldkoffer aus der Geschäftsstelle gegangen“, weiß der Coach. „Jetzt steht der Umbruch vom Umbruch an.“

So wird die finanzielle Situation immer schwieriger. Das Trainingslager im Winter konnte man sich nur leisten, weil man dafür einem türkischen Geschäftsmann ein Freundschaftsspiel in Köln zusicherte, welches der vermarkten kann. „Anders ging es nicht“, sagt der Coach.

Und es wird nicht einfacher. Die Einnahmen aus dem Hauptsponsorvertrag sind zum Großteil schon verbucht, Zusatzeinnahmen könnten nur der Verkauf von Pedro Geromel oder Sascha Riether bringen.

„Die Zeiten, wo wir im Vorgriff auf künftige Einnahmen investiert haben, sind vorbei. Andere mögen das Risiko gehen, aber was, wenn es nicht klappt? Dann stehst du da“, sagt Stanislawski nachdenklich. „Deshalb müssen wir versuchen, junge Spieler einzubauen, auch in der Hoffnung, sie irgendwann mal transferieren zu können.“

Oder aufsteigen. Da würden sich viele Probleme von selber lösen...

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