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Stanis skurrilster Moment in Köln: „Meine heiße Fahrstuhl-Szene“

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Der FC-Trainer und Kaffee-Liebhaber sprach in der Kaffeerösterei Schamong mit EXPRESS-Reporter Alexander Haubrichs.
Der FC-Trainer und Kaffee-Liebhaber sprach in der Kaffeerösterei Schamong mit EXPRESS-Reporter Alexander Haubrichs.
Foto: Eduard Bopp
Köln –  

Der EXPRESS-Termin mit Holger Stanislawski (43) in der Kaffeerösterei Schamong in Ehrenfeld.

Im zweiten Teil des großen Interviews wird Stani privat wie nie. Der FC-Trainer spricht über persönliche Schicksalsschläge, wie er Weihnachten daheim verbringt – und den skurrilsten Moment seiner Zeit im Schatten des Domes.

Holger Stanislawski, die Feiertage stehen vor der Tür. Wie nutzen Sie die freie Zeit?

Wir werden ganz im Kreis der Familie sein. Heiligabend bei meinem Vater, dann auch bei der Schwiegermutter. Es wird aber sicher auch einen Tag geben, an dem man einfach zu Hause ist, viel zu viel Essen in sich reinschaufelt, auf der Couch liegt und Filme schaut, die man schon achtmal gesehen hat.

An welcher Weihnachtsleckerei kommen Sie nicht vorbei?

Alles mit Marzipan. Da kann ich nicht widerstehen. Am besten noch mit Schokoglasur drumherum.

Ist für Sie die Zeit der Besinnung auch eine Zeit des Verarbeitens? Im November starb ihr Schwiegervater an den Folgen einer Alzheimer-Demenz.

Ja, auf jeden Fall. Ich bin ja quasi vom Totenbett direkt auf die Trainerbank nach München. Da blieb überhaupt keine Zeit, zur Ruhe zu kommen. Ohnehin gab es 2012 so einige Tiefpunkte. Erst musste ich zwei Tage nach meinem Aus in Hoffenheim meinen Hund einschläfern und dann der Tod meines Schwiegervaters.

Da gibt es vieles, was man im Kreis der Familie aufarbeiten muss. Deshalb bleiben wir auch zu Hause, auch über Silvester. Ich bin ohnehin kein Freund des Feierns auf Kommando. Da passiert es schon mal, dass ich im Bett liege, wenn das neue Jahr beginnt.

Holger Stanislawski lässt die frischgerösteten Kaffeebohnen in den Kessel laufen.
Holger Stanislawski lässt die frischgerösteten Kaffeebohnen in den Kessel laufen.
Foto: Eduard Bopp

Wenn wir schon in einer Kaffeerösterei sind, müssen wir ja auch über ihre Leidenschaft zu dem Getränk sprechen. Wann hat das angefangen?

Relativ spät, so mit 18. Nun aber trinke ich Kaffee wie andere Leute Wasser. Ich lege los morgens mit Filterkaffee, im Laufe des Tages läuft dann die Kapselmaschine heiß. Und wenn ich um kurz nach 5 morgens nach dem Stuttgart-Spiel nach Hause komme, mache ich mir eine Tasse, schnappe mir einen Keks, schaue aus dem Fenster und lasse alles erst einmal sacken.

Was war für Sie in den letzten sechs Monaten der Moment, an dem Sie gedacht haben: Das ist Köln, wie ich es mir vorstelle?

Mmmh. Da gibt es eine Geschichte vom Christopher Street Day. Da wohnte ich noch im Maritim – und da hatte sich, glaube ich, die gesamte schwule und lesbische Szene einquartiert. Ich stieg in den Fahrstuhl, und sechs Jungs kamen nach mir rein. Voll gestylt mit Lack, Leder und Netzstrümpfen. Der letzte musterte mich und sagte: Na, das ist ja mal ein süßer Fahrstuhl-Wärter. Da dachte ich nur: Jetzt wird es mir langsam zu warm hier drin.

Aber so was habe ich erwartet, als ich damals in Köln zusagte. Mir gefällt diese Stadt, ich habe viel Spaß mit den Menschen und dem Klub. Und ich habe auch 2013 viel vor hier!

Hier geht's zum ersten Teil des EXPRESS-Interviews

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