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Rückblick und Ausblick: Brecko über Tops und Flops – Bröker bläst zum Angriff

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FC-Kapitän Miso Brecko ging stets vorneweg und war ein Garant für die Aufholjagd am Hinrunden-Ende.
FC-Kapitän Miso Brecko ging stets vorneweg und war ein Garant für die Aufholjagd am Hinrunden-Ende.
Foto: Eduard Bopp
Köln –  

Daheim in Slowenien schaltet der Kapitän gerade ab. Miso Brecko (28) ist zu Hause. Und hat viel Zeit, über die turbulente Hinrunde nachzudenken.

Im EXPRESS erklärt „Brele“ die guten und schlechten Momente der vergangenen sechs Monate.

Das war top!
Für Brecko war der 2:0-Sieg bei 1860 München das Schlüsselmoment für die Aufholjagd am Ende der Serie: „Das Spiel in München war schon sehr wichtig. Gerade nach dem 0:0 zu Hause gegen Duisburg. Für viele galt 1860 als Favorit, wir haben sie locker geschlagen.“

Auch das furiose Finale in Regensburg, als der FC drei Tore in den letzten fünf Minuten erzielte, ist ihm im Gedächtnis geblieben: „Wie wir das gedreht haben. Und nachher mit den Fans auf der Raststätte gefeiert haben - war Wahnsinn!“ Der erste Sieg in Liga 2 hingegen sorgte intern für weniger Zufriedenheit als gedacht: „Erleichterung verspürten wir schon, aber wir waren immer noch sauer, dass wir immer noch so wenige Punkte hatten.“

Das war ein Flop!

„In den ersten sechs Spielen haben wir uns viel kaputtgemacht“, sagt Brecko und beginnt mit dem ersten Heimspiel gegen Sandhausen. „Das Gegentor zum 1:1 war ein Gefühl fast wie der Abstieg. Nach dem peinlichen Spiel in Braunschweig führst du und denkst, du holst drei Punkte. Dann kriegst du in der 90. Minute das 1:1.“

Auch das 1:1 gegen Dresden („Wahnsinn“) und das Spiel bei Union Berlin (1:2) wirkten stark nach: „In entscheidenden Momenten habe ich gepatzt. Deshalb hab' ich die Niederlage auf mich genommen“, sagt Brecko und nennt die Nullnummer gegen Duisburg den Tiefpunkt der Hinserie: „Die Stimmung begann zu kippen. Die Leute waren enttäuscht und sauer. Wir auch.“

Erst das Rückenleiden, dann der Magen: Für Thomas Bröker (27) verlief die erste Halbserie nach seiner Rückkehr zum FC etwas holprig.

Und doch sagt der Offensivspieler: „Ich habe meinen Schritt hierhin definitiv nie bereut. Ich will hier Teil von etwas Neuem werden – und ich bin der festen Überzeugung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Der schwache Start ist jetzt vergessen. „Wir mussten uns erst einmal finden, so etwas dauert seine Zeit. Aber seit dem siebten Spieltag haben wir doch bewiesen, dass wir unserem Anspruch, ein Topteam in dieser Liga zu sein, gerecht werden können.“

In zwölf Partien kam er auf zwei Elfmeter-Tore und eine Vorbereitung, eine Quote, die sicher ausbaubar ist. Er musste von draußen mit ansehen, wie der FC den möglichen Sieg gegen Braunschweig aus der Hand gab, in Sandhausen zwei Punkte liegenließ und in Stuttgart unglücklich aus dem Pokal ausschied.

„Wir haben schon einige Chancen liegenlassen, keine Frage. Aber wir haben in den letzten Wochen auch einiges an Boden auf Platz 3 gutgemacht. Die beiden oben, Braunschweig und Hertha, die sind zu weit weg. Aber Kaiserslautern ist in Sichtweite – und wir werden wirklich alles versuchen, ihnen den dritten Platz noch streitig zu machen.“

Doch der frühere Düsseldorfer weiß, dass im neuen Jahr nicht mehr viel Zeit bleibt. „Es sind noch 15 Spiele - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir sind in einer Lauerstellung, werden uns bestmöglich vorbereiten – um voll da zu sein, wenn es wieder losgeht. Denn eins ist auch klar: Ausrutscher dürfen wir uns keine mehr erlauben.“

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Thomas Bröker wurde immer wieder von nervigen Verletzungen zurückgeworfen.
Thomas Bröker wurde immer wieder von nervigen Verletzungen zurückgeworfen.
Foto: Bongarts/Getty Images

Brökers Ausblick: „Wir werden alles für Platz 3 tun und geben“

Erst das Rückenleiden, dann der Magen: Für Thomas Bröker (27) verlief die erste Halbserie nach seiner Rückkehr zum FC etwas holprig.

Und doch sagt der Offensivspieler: „Ich habe meinen Schritt hierhin definitiv nie bereut. Ich will hier Teil von etwas Neuem werden – und ich bin der festen Überzeugung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Der schwache Start ist jetzt vergessen. „Wir mussten uns erst einmal finden, so etwas dauert seine Zeit. Aber seit dem siebten Spieltag haben wir doch bewiesen, dass wir unserem Anspruch, ein Topteam in dieser Liga zu sein, gerecht werden können.“

In zwölf Partien kam er auf zwei Elfmeter-Tore und eine Vorbereitung, eine Quote, die sicher ausbaubar ist. Er musste von draußen mit ansehen, wie der FC den möglichen Sieg gegen Braunschweig aus der Hand gab, in Sandhausen zwei Punkte liegenließ und in Stuttgart unglücklich aus dem Pokal ausschied.

„Wir haben schon einige Chancen liegenlassen, keine Frage. Aber wir haben in den letzten Wochen auch einiges an Boden auf Platz 3 gutgemacht. Die beiden oben, Braunschweig und Hertha, die sind zu weit weg. Aber Kaiserslautern ist in Sichtweite – und wir werden wirklich alles versuchen, ihnen den dritten Platz noch streitig zu machen.“

Doch der frühere Düsseldorfer weiß, dass im neuen Jahr nicht mehr viel Zeit bleibt. „Es sind noch 15 Spiele - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir sind in einer Lauerstellung, werden uns bestmöglich vorbereiten – um voll da zu sein, wenn es wieder losgeht. Denn eins ist auch klar: Ausrutscher dürfen wir uns keine mehr erlauben.“

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