Der Ordner aus Porz lehnt ein Treffen mit Fans ab. Eigentlich sollte er vor den Fans sprechen, um aus der Sicht der Ordnungskräfte die Situation zu schildern und an die Vernunft aller Beteiligten zu appellieren. Doch nach Differenzen mit Meier hat Schmitz die Teilnahme abgesagt. „Da war einiges nicht in Ordnung, ich bin raus aus der Nummer“, sagt der geschundene Ordner.
Der begibt sich in dieser Woche in psychologische Betreuung. „Ich habe immer noch Angstzustände und schlimme Schmerzen. Ich hoffe, dass es in Zukunft nicht mehr zu solchen Krawallen kommt.“
Der Porzer Sicherheitsmann war Dienstag nochmal in Deutz im Krankenhaus, wurde durchgecheckt. „Ich habe immer noch schlimme Schmerzen“, sagt der 46-jährige Familienvater, dem eine Welle der Solidarität entgegen rollt. Viele FC-Anhänger wollen dem Porzer helfen. Und der FC begibt sich auf die Jagd nach den Tätern – und hat eine Belohnung für die Ergreifung ausgesetzt. 2000 Euro Kopfgeld für sachdienliche Hinweise auf die Kölner Schläger!
„Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Personen zur Rechenschaft zu ziehen, die den Sicherheitskräften vor Ort körperlichen Schaden zugeführt und auch den Ruf unserer Fans und dem Verein erheblich geschädigt haben“, sagt Manager Michael Meier.
Fußballbibel-Stunde mit Frank Schaefer
„Was haben der Glauben und der Fußball gemeinsam? Beide Male muss man sich bekennen! Zum Lieblingsverein. Und zu Jesus Christus!“ Autor David Kadel macht eine Pause. Im Saal der Freikirchlichen Gemeinde Köln-West wird es still.
Gästeblock: Eiserner Vorhang gegen Pyro-Fans?
Die Zukunft bei Auswärtsspielen: Wenn dort Pyrotechnik gezündet wird, soll ein Vorhang herabfahren und ALLEN Fans im Gästeblock die Sicht versperren.
Schorch zieht’s zurück zum FC
Der FC hat sein Lachen wieder! Am Donnerstag schaute FC-Leihgabe Christopher Schorch am Geißbockheim vorbei. Fröhlich betrat er die Geschäftsstelle.