Köln - Es ist die Schwachstelle im Kölner Spiel - nicht nur am Sonntag, sondern seit Jahren. Auf der linken Abwehrseite gelang nie ein Glücksgriff.
Pierre Womé (30) kam im Sommer 2008 aus Bremen, um die neuralgische Schwäche mit seiner großen Erfahrung und technischen Klasse zu beheben. Doch auch der WM-Star von 2002 konnte - weil dauernd verletzt - die Erwartungen nicht erfüllen. Klar, dass sich der Klub deshalb aufs Neue wieder umschauen muss.
EXPRESS kennt den momentanen Top-Kandidaten für die neue Saison: Jukka Raitala (20)! Der finnische U-21-Nationalspieler von Pokalsieger HJK Helsinki hat sich längst in die Notizblöcke der Kölner Sichter gespielt. Der FC will Raitala unbedingt, auch wenn der mit 1,81 Metern Körpergröße nicht ganz dem Daumschen „Mindestmaß“ für Neuzugänge von 1,85 Metern entspricht.
Manager Michael Meier dementiert auf Nachfrage das Interesse nicht, sagt: „Konkret wird das alles erst, wenn wir Planungssicherheit haben. Wir wissen auch noch gar nicht, was aus Womé wird. Es gibt mehrere Kandidaten.“
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.
Dieses Trio verkörpert das neue FC-Gesicht
„Es ist ein hochemotionaler Club. Ich male mir aus, was im Stadion und in der Stadt los ist, wenn man dauerhaft Erfolg hat“, sagte Jörg Jakobs bei seiner Vorstellung.