Eine Geste, die mehr sagt als tausend Worte...
Als sich Bayern-Keeper Jörg Butt die Kugel selbst in die Maschen geboxt und ein „Selbsttor“ (Butt) fabriziert hatte, ließ Lukas Podolski seinem Jubel freien Lauf. Erst klopfte sich Poldi immer wieder auf das Herz, wo der Geißbock eingestickt ist, zeigte auf das Vereinswappen. Dann hielt er plötzlich inne.
Poldi tippte mit dem Zeigefinger auf seinen linken Schuh. Louis, der Name seines kleinen Sohnes, ist darauf eingestickt. An ihn dachte der Prinz im Moment der Erlösung. Mit dem linken Fuß und genau in diesem Schuh hatte er gerade durch einen fulminanten 108-km/h-Freistoßkracher die kölsche Führung besorgt. „Ich widme meinem Sohn alles. Der linke Fuß ist mein starker. Deshalb steht sein Name darauf. Das Tor war auch für ihn“, erklärt Poldi dem EXPRESS.
Ein Beleg, wie sensibel der kölsche Fanheld den Moment der Befreiung verarbeitete. Und alle freuten sich mit ihm. Auch die Ex-Kollegen von Bayern bekannten, Poldi das Tor zu „gönnen“ (Bastian Schweinsteiger).
Poldi und die Bayern. Schon einmal hatte er aus ähnlicher Distanz zur Führung eingenetzt. Das war beim 1:2 im Jahr 2004. Nun sprang ein Punkt heraus. Und darüber konnten sich Poldi - und Louis - freuen...
FC komplettiert sportliche Führung mit Schaefer und Jakobs
Der Verein hat am Dienstag bestätigt, dass Frank Schaefer und Jörg Jakobs gemeinsam mit Trainer Holger Stanislawski den neuen FC bauen sollen.
Kommt Bröker aus Düsseldorf zurück zum FC?
Thomas Bröker soll als Neuzugang für den Offensivbereich gehandelt werden. Eine Vertragsverlängerung mit der Fortuna hat es noch nicht gegeben.
So reagieren die Betroffenen auf Solbakkens Abrechnung
Im Interview mit dem "Kicker" warf der Ex-Coach einen zornigen Blick zurück auf seine Zeit in Köln. Wie reagieren die Betroffenen? EXPRESS hat nachgefragt.