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Podolski zu Arsenal London: Darum wurde der Transfer immer noch nicht bestätigt

Die Autogrammjäger müssen sich beeilen: In der nächsten Saison wird Lukas Podolski in London Fußball spielen und nicht mehr in Köln.
Die Autogrammjäger müssen sich beeilen: In der nächsten Saison wird Lukas Podolski in London Fußball spielen und nicht mehr in Köln.
Foto: Eduard Bopp
Köln –  

Noch immer ziert sich der FC vor der offiziellen Verkündung des Wechsels von Lukas Podolski zu Arsenal London.

Der Hauptgrund: Die Interimsbosse Werner Wolf und Josef Sanktjohanser wollten erst die Gremien und dann die Öffentlichkeit informieren. Zumindest der erste Punkt ist jetzt abgehakt: Am Mittwochabend wurde der Verwaltungsrat über die Personalie aufgeklärt.

„Wir sind klar mit Arsenal“, soll Wolf auf der Sitzung gesagt haben. Details gab es nicht, aber die waren ja schon hinlänglich bekannt. 12,5 Millionen Euro kassiert der FC direkt, dazu zwei Freundschaftsspiele mit Einnahmen von ca. 2,5 Millionen Euro. Dazu sicherten Wolf und Co. erfolgsabhängige Sonderzahlungen von den Londonern (Beispiel: wenn Arsenal mit Poldi Meister wird, erhält der FC eine Extraprämie).

Wolf auf EXPRESS-Nachfrage: „Die Gremiumsmitglieder sind informiert.“ Toni Schumacher indes war am Donnerstag etwas forscher, er sagte auf Nachfrage: „Ja, Lukas wird uns verlassen. Das ist schade, aber nicht mehr zu ändern. Unsere Aufgabe wird es sein, in der Jugend einen neuen Podolski zu züchten. Wir müssen es schaffen, dass mehr Jugendspieler den Sprung in die erste Elf schaffen.“

Dass der Klub auch am Donnerstag nicht den Transfer bekanntgab, hat einen einfachen Grund: Nichts soll mehr vom richtungsweisenden Abstiegsendspiel beim FC Augsburg ablenken. Aus dem gleichen Grund zögert Arsenal den Transfer endlich offiziell zu bestätigen. Die Wenger-Truppe kämpft noch um einen Platz, der für die Teilnahme an der Champions League berechtigt. Wenger will keine Unruhe in seinem Edel-Kader.

Die eben will der FC auch nicht, denn Poldi soll in den letzten sieben Spielen für Köln alles geben. Womöglich muss er sogar alleine in Augsburg stürmen, denn Trainer Stale Solbakken ließ den Slowenen am Donnerstag im Training nur in der B-Elf mitmachen. Wollte er ihn nur kitzeln? Oder setzt er ihn wirklich auf die Bank?

Gleich geht s weiter: Bitte einfach kurz die Frage zum Spot beantworten.

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