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Plan B beim FC Köln?: Schaefer ist in der Hinterhand

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Trainiert mit Erfolg die FC-Amateure: Frank Schaefer
Trainiert mit Erfolg die FC-Amateure: Frank Schaefer
Foto: herbert bucco
Köln –  

Der FC im Existenzkampf – wieder einmal. Nach der Länderspielpause kommt der BVB, danach geht's nach Hannover. Noch zwei Pleiten und die Hoffnung auf bessere Zeiten verflüchtigt sich. Angesichts des Horrorszenariums regt sich so langsam Widerstand in den eigenen Reihen.

Im mächtigen Verwaltungsrat will man dem orientierungslosen Treiben nicht mehr länger zuschauen. „Wir brauchen Kontinuität. Was wir nicht brauchen, ist noch ein Abstieg. Das wäre eine Katastrophe“, so ein Mitglied des Gremiums.

Nachwuchskoordinator Stephan Engels
Nachwuchskoordinator Stephan Engels
Foto: Eduard Bopp

Während FC-Boss Wolfgang Overath eine Trainer- und Managerdiskussion noch nicht zulässt (siehe Interview), wird hinter den Kulissen an Notfallplänen gebastelt. Und in den Gesprächen fällt immer wieder ein Name: Frank Schaefer. 46 Jahre. Trainiert die FC-Bubis. Und das höchst erfolgreich!

Zweiter Platz in der Regionalliga West. Schaefer ist ein Typ wie der Mainzer Senkrechtstarter Thomas Tuchel. Ein Konzepttrainer. Schaefer setzt auf Offensive, schnelles Passspiel, aggressives Pressing. Er hat einen Blick für Talente. Und er kennt den Verein aus dem Effeff. Beste Voraussetzungen, um den glücklosen Zvonimir Soldo abzulösen. Zudem: Eine interne Lösung wäre finanziell schmerzlos.

Overath hat Bedenken angemeldet. Er fragte: Hält Schaefer dem Druck stand? Ist er erfahren genug, um den Karren aus dem sportlichen Dreck zu manövrieren? Und: Wie wird die Öffentlichkeit reagieren?

Mit Stephan Engels, so die Befürworter des Modells, könne man Schaefer einen erfahrenen und abgezockten Ex-Nationalspieler zur Seite stellen. Und es gibt noch ein Argument: Schlimmer als zurzeit könne es ja auch mit dem Mann aus dem eigenen Haus nicht werden.

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