Köln - Gier-Anfall? Oder einfach nur eine schriftliche Erinnerung?
Sicher ist: Der blaue Brief eines FC-Profis an Manager Michael Meier ist wohl nicht nur frech, sondern auch einzigartig in der Branche!
Vor wenigen Tagen landete ein Schriftstück auf dem Schreibtisch Meiers. Der Absender: Pierre Womé. Der Kameruner hatte die 16 Zeilen selbst verfasst.
Der Brief beginnt so: „Betreff Gehalt, Reklamation. Sehr geehrter Geschäftsführer Herr Maier …“ Gemeint ist selbstverständlich Herr Meier.
Der Womé-Brief - hier die Einzelheiten ›
EXPRESS konfrontierte Meier mit dem Schriftstück. „Ja, ich habe einen Brief von Pierre erhalten“, bestätigte der Klubmanager. Von einem Gieranfall wollte er allerdings nichts wissen. Meier beschwichtigte: „Das ist nichts Weltbewegendes.“
Die Probleme seien mittlerweile beseitigt. Der Spieler sei zufrieden. Meier: „Das haben wir ganz entspannt zur Kenntnis genommen.“
Der Profi habe „keinen schlechten Charakter“, betont Meier, „das ist kein bösartiger Junge. Es ist sein gutes Recht, bei offenen Fragen diese auch zu stellen.“EXPRESS konfrontierte Womé mit dem Inhalt seines Schreibens. Der 29-jährige Profi reagierte gereizt. Erklärte aber: „Es ist alles ausgeräumt.“Und auf das Spiel, versicherte Meier, könne sich Womé auch wieder voll konzentrieren. Besser wäre das …
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.
Dieses Trio verkörpert das neue FC-Gesicht
„Es ist ein hochemotionaler Club. Ich male mir aus, was im Stadion und in der Stadt los ist, wenn man dauerhaft Erfolg hat“, sagte Jörg Jakobs bei seiner Vorstellung.