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Odise Roshi: Die albanische Rakete wird eingekölscht

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Odise Roshi kickt vor der Severinstorburg. Der Albaner liebt die Südstadt.
Odise Roshi kickt vor der Severinstorburg. Der Albaner liebt die Südstadt.
Foto: Eduard Bopp
Köln –  

Aus Albanien in die Südstadt! Ein Jahr ist Odise Roshi nun in Köln - doch er hat in Köln seine zweite Heimat schon gefunden. Mit EXPRESS macht der 21-Jährige einen Rundgang durch sein liebstes kölsches Veedel.

Rund um den Chlodwigplatz kommt er kaum aus dem Händeschütteln heraus. Hier kennt ihn fast jeder. „Ich bin eigentlich jeden Tag hier. Ich esse mit meinen Freunden, oder wir trinken einfach nur einen Kaffee“, sagt Roshi, „die Südstadt hat für mich etwas Südländisches und erinnert mich an meine Heimat in Albanien.“

Dass er einst den Weg nach Köln fand, verdankt er vor allem auch seinem Onkel Giland. Der lebt seit 18 Jahren in der Südstadt, und als er vom FC-Interesse an seinem Neffen hörte, überzeugte er ihn zum Wechsel. „Seitdem ich in Köln lebe, fiebere ich auch mit dem FC. Odi nun beim FC spielen zu sehen, macht mich sehr stolz“, erzählt Giland.

Zwanzig Einsätze hat Roshi in seiner Premierensaison absolviert - drei von Beginn an. Eine Quote, die sich der Youngster vor Jahresfrist wohl kaum erträumt hatte. Und ein großer Auftritt war auch dabei: Kaum eingewechselt, traf er in Kaiserslautern zur Führung.

Jetzt soll der Durchbruch kommen. Beim FC erwartet man viel von Roshi. „Er hat eine Waffe, die für uns Gold wert sein kann: Seine Schnelligkeit. Die muss er lernen, effizient einzusetzen“, sagt Transfermanager Jörg Jakobs über die albanische Rakete. „Er sucht die Eins-gegen-Eins-Situation, und kann sie auch lösen. Jetzt muss er verinnerlichen, dass er auch defensiv Verantwortung übernehmen muss. Dann kann er eine wichtige Rolle spielen.“

Roshi weiß, dass er sich reinhängen muss, denn die Konkurrenz auf den Außenbahnen ist wieder groß: Sechs Spieler kämpfen um zwei Plätze.

„Ich werde wieder mein Bestes geben. Wer hat schon gedacht, dass ich zwanzig Einsätze machen würde nach meiner ersten Saison. In der nächsten Saison will ich weiter nach vorne kommen“, sagt der albanische Nationalspieler im „Peperino“ mitten in seinem liebsten Fleckchen Kölns.

Im Herzen Kölns hat er schon sein Plätzchen gefunden. In der neuen Saison will Roshi sich auch in die Herzen der Fans spielen...

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