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Nationalspieler will eigene Loge: Prinz plant „Poldiseum“ im FC-Stadion 

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Lukas Podolski stürmt zurück ins RheinEnergieStadion – er will sich hier eine Loge mieten.
Lukas Podolski stürmt zurück ins RheinEnergieStadion – er will sich hier eine Loge mieten.
Foto: Getty
Nürnberg –  

Niemals geht man so ganz… Die Liebe zu Köln muss tatsächlich riesengroß sein. Daran kann es jetzt keine Zweifel mehr geben.

Nach EXPRESS-Informationen plant Lukas Podolski (27), eine Loge im RheinEnergieStadion zu kaufen.

Sportstätten-Chef Hans Rütten bestätigte: „Ja, wir führen zur Zeit Gespräche mit Lukas Podolski. Er will eine eigene Loge haben.“ Diese kosten nach FC-Angaben je nach Lage zwischen 100.000 und 150.000 Euro pro Saison.

Im Ostteil der Arena will der Nationalspieler sein eigenes Wohnzimmer einrichten. Mit einem kleinen „Poldiseum“, in dem seine Trikots, Schuhe oder Pokale ausgestellt werden sollen. Der Name: LP-Loge.

Eine der Logen im Kölner RheinEnergieStadion. Bald will Poldi sich hier einmieten.
Eine der Logen im Kölner RheinEnergieStadion. Bald will Poldi sich hier einmieten.
Foto: Kölner Sportstätten

Der Vorgang wäre einzigartig im deutschen Fußball. Und zeigt die große Verbundenheit Poldis zur Stadt und seinem Ex-Klub 1. FC Köln, für den er insgesamt 13 Jahre auf Torejagd ging.

Wann er seine eigene Loge in der FC-Arena beziehen wird, ist noch unklar: „Wir befinden uns noch mitten in den Verhandlungen. Wann es entschieden ist, kann ich zur Zeit noch nicht sagen“, erklärte Rütten am Sonntag.

In die laufenden Gespräche soll nun auch der FC involviert werden. Die Poldi-Loge ist für Freunde und die Familie des Superstars gedacht, es soll aber auch möglich sein, dass Partner des Stürmers von Arsenal London in den Räumlichkeiten Tagungen abhalten.

Privat läuft also alles bestens für das FC-Idol. Auf dem Rasen kämpft er dagegen um seinen sportlichen Ruf. Gegen Kasachstan feierte er zwar seinen 108. Einsatz und holte damit in der ewigen DFB-Statistik Jürgen Klinsmann auf Platz drei ein. Aber wieder saß er nur auf der Ersatzbank, kam erst rein, als sich der junge Schalker Julian Draxler (19) verletzte.

Für einen Stammplatz konnte sich Poldi bei seinem Auftritt nicht empfehlen. Das liegt vielleicht auch daran, dass sich der Londoner seit rund einem Jahr mit einer schlimmen Knöchelverletzung, die er sich noch zu Zeiten beim FC zuzog, herumquält.

Nun drohen ernsthafte Konsequenzen. Ob ein Eingriff nach der Saison erfolgen muss, ist noch nicht entschieden. Es könnte daher sein, dass der Stürmer im Sommer operiert werden muss.

Vielleicht könnte die OP auch ein Hoffnungsschimmer sein. Während Reus, Götze und nun auch Draxler in der Nationalmannschaft an Podolski vorbeigestürmt sind, kann der Linksfuß wegen der Schmerzen nicht Vollgas geben.

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