Empfehlen | Drucken | Kontakt31.08.2009 - 00:00 Uhr

Nach Patzer gegen HSV: Meier: „Womé bringt uns in Schwulitäten“

Womés Fehler gegen Jarolim - und das Unglück nahm seinen Lauf...
Womés Fehler gegen Jarolim - und das Unglück nahm seinen Lauf...
Foto: Bopp

Hamburg - Dieser Kerl treibt einen einfach nur zum Wahnsinn! Pierre Womé: nach vorne stets hui, und nach hinten - wie immer pfui!

Unfassbar, was für einen Bock sich der technisch so brillante und WM-erfahrene Kameruner Sonntag mal wieder leistete!

Zwanzig Minuten war der HSV ohne Torschuss und auch nur den Ansatz einer Chance, da machte der kölsche Hallodri seinem Ruf wieder alle Ehre.

Völlig unnötig schlug Womé im eigenen Strafraum einen Haken, legte sich die Kugel auf den schwächeren rechten Fuß, verlor sie und sah dem Unheil nur noch hinterher: Paolo Guerrero traf nach zweifelhaftem Zweikampfsieg über Pedro Geromel zum vorentscheiden 1:0, das den FC komplett aus der Bahn warf - und die Kölner Bosse auf der Tribüne zur Weißglut brachte.

• So bewerten die EXPRESS-Leser die Spieler ›
• Diese Noten gibt EXPRESS den Spielern ›

„Das darf einem so erfahrenen Spieler nicht passieren“, polterte Manager Michael Meier nachher und gab dem launischen Abwehrstar so richtig einen mit, „da bringt uns Womé in Schwulitäten, die nicht notwendig sind! Das 0:1 hat dem HSV in die Karten gespielt. Es fiel aus dem Nichts.“

Starker Tobak! Sonst hatte Meier den Exzentriker („Pierre ist ein wunderbarer Fußballer“) stets in Schutz genommen. Selbst nach dessen Eigentor per Hinterkopf zum 1:2 gegen Wolfsburg, das den FC auf die Verliererstraße gebracht hatte.

Womé selbst realisierte schnell, was sein Fehler ausgelöst hatte: Er warf sich wirklich ins Zeug, legte sich mit Schiri Brych an und versuchte sich immer wieder ins Offensivspiel einzubringen. Heraus kam dabei jedoch nichts.

Und so bleibt die linke Abwehrseite trotz des Vorschusslorbeers aus der Vorbereitung eine Problem-Position im dünn besetzten Kölner Kader. Denn die von Meier angesprochenen „Schwulitäten“ gab es schon letzte Saison zuhauf.

Mehr zum 1. FC Köln:
Köln bleibt sieglos Letzter ›
Chihis Kracher kam zu spät ›

• Blitz-Interview mit Lukas Podolski - HIER klicken ›

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich 1. FC Köln
FC-Geschäftsführer Claus Horstmann.
20-Millionen-Loch
Poldi-Millionen fließen in den Etat

Der FC möchte mit jungen und motivierten Spielern eine Art Neuanfang schaffen, doch mit den Millionen des Poldi-Transfers ist dabei nicht zu rechnen.

Sie packen an: Jörg Jakobs (Leiter Kaderplanung), Frank Schaefer (Leiter Sport) und Trainer Holger Stanislawski (v. l.).
Mammut-Aufgabe für FC-Trio
Die drei von der Baustelle

Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.

Wirbt im Dialog mit den Partnern für das neue FC-Konzept: Werner Spinner.
Das Geld ist knapp
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren

EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.

Fußball
Aktuelle Fußball-Tabellen
Anzeigen




DIE NEUE FACEBOOK-SEITE
EXPRESS.DE on Facebook
EXPRESS.DE AUCH AUF
Toplinks
Aktuelle Sportvideos
Alle Videos
Fan-Flieger