Empfehlen | Drucken | Kontakt16.03.2009 - 00:00 Uhr

Nach Derby-Randalen: Dem FC droht kein Geisterspiel

Die Polizei ging konsequent gegen Gewalttäter vor.
Die Polizei ging konsequent gegen Gewalttäter vor.
Foto: Bopp

Köln - Die hässliche Fratze des Fußballs - sie kehrt mehr und mehr auf die Bühne zurück.

Am Samstag nutzten Hooligans und andere Krawallmacher das stimmungsgeladene Derby und sorgten für Ausnahmezustand auf den Straßen.

Es flogen Leuchtkörper und Steine, auf der Aachener Straße sah es zeitweise aus, wie im Krieg. 25 Festnahmen, 17 Ingewahrsamnahmen, acht verletzte Polizisten, ein verletzter Unbeteiligter und erheblicher Sachschaden - die traurige Bilanz eines Fußballspiels.

„Vor der Arena ist es zu Zusammenstößen gekommen. Im Stadion blieb es Gottseidank weitestgehend ruhig“, sagt Kölns Fan-Sprecher Rainer Mendel.

Im RheinEnergieStadion konnte ein Großaufgebot von Ordnungskräften im Zusammenspiel mit der Polizei die Fangruppen getrennt halten. Lediglich im Fanblock von Borussia Mönchengladbach brannten ein paar Bengalos, nach dem Führungstor knallte ein Kanonenschlag.

„Bis auf ein bisschen Pyrotechnik gab es keine außerordentlichen Vorkommnisse, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann“, sagt DFB-Sprecher Harald Stenger. Daher droht dem FC - wie auch den Gladbachern - lediglich eine Geldstrafe.

„Der Schiedsrichter hat sich die kleinen Vorkommnisse notiert. Alles was außerhalb des Stadions ist, können wir nicht beeinflussen“, sagt FC-Manager Michael Meier.

DFB-Mann Stenger: „Sportrechtlich ist nur relevant, was unmittelbar im Stadion passiert. Da warten wir noch auf den Bericht der Sicherheitskommission.“ Doch eine scharfe Strafe hat der FC nicht zu befürchten.

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