Michael Schumacher war erstmals wieder seit Jahren im Stadion zu Gast und marschierte nach dem Debakel in die FC-Kabine.
In die war Lukas Podolski kurz zuvor hineingehumpelt. Beide unterhielten sich lange. Doch auch die Formel-1-Legende konnte Poldi nicht trösten.
Und im EXPRESS-Interview macht der Stürmerstar deutlich, dass der FC längst im Abstiegskampf angekommen ist!
Wie der FC-Star die Heimpleite erklärt und was mit seinem Knöchel los ist:
Herr Podolski, Sie humpeln. Ist Ihr linker Knöchel wieder verletzt worden?
Ja, meine alte Verletzung ist wieder aufgetreten. Ich muss am Sonntag in die Röhre.
Ihr 15. Saisontor wird sie nicht getröstet haben. Wie erklären Sie sich diese Wende nach der Pause?
Ich hatte ja noch das 2:0 auf dem Fuß. Normal muss ich solche Dinger reinmachen. Dann hätten wir das Spiel, denke ich, auch gewonnen. Nachher hatten wir auch noch zwei, drei Möglichkeiten, aber im Endeffekt war es zu wenig. Wir haben nur noch lange Bälle gespielt und damit konnten wir den Schalkern nie gefährlich werden.
40 Gegentore, der FC ist die Liga-Schießbude. Ist das System vielleicht doch zu riskant und man muss jetzt umdenken?
Statistiken sind ja nicht immer falsch. Wir führen ja 1:0 zur Halbzeit und geben das Spiel dann völlig unnötig aus der Hand. Ob das jetzt mit dem System zu tun hat, weiß ich nicht. Das ist schwer zu sagen. Was klar ist, ist, dass wir anders auftreten müssen in den nächsten Spielen!
Es war am Ende kein Aufbäumen zu erkennen!
Wir haben am Ende nur mit langen Bällen gespielt. So können wir den Schalkern nicht gefährlich werden. Da steht der Metzelder, der Papadopoulos und der Matip – wir spielen sicher den Ball hintenrum und dann zum Torwart und dann hauen wir die Dinger lang nach vorne. So kann man gegen eine Mannschaft wie Schalke nicht aufs Tor schießen und auch nicht zu Möglichkeiten kommen. Das müssen wir verbessern.
Jetzt geht es nach Kaiserslautern. Ist der FC im Abstiegskampf angekommen?
Das habe ich ja immer gesagt. Das wir uns immer von Platz 18 bis Platz 10, 9 bewegen. Da stehen wir jetzt momentan. Diese Niederlage zu verarbeiten, wird nicht einfach. Weil jetzt wieder viel Kritik aufkommen wird. Aber damit muss man umgehen als Sportler.
Michael Schumacher war eben im Kabinengang. Hat er Euch getröstet?
Er hat erzählt, dass er momentan seine Kartbahn besucht. Alles weitere bleibt privat.
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