Die Millionen-Löcher des FC. Samstag hatte EXPRESS exklusiv vom Kölner Schulden-Dilemma berichtet. Die im Bundesanzeiger pflichtgemäß veröffentlichte Bilanz fürs Geschäftsjahr 2010/11 weist ein 8,9-Millionen-Euro-Minus auf.
Am Samstag rief dann Noch-Geschäftsführer Claus Horstmann an und versuchte die Lage der Dinge aus seiner Sicht klarzustellen:
„Wir haben nichts verschwiegen, sondern das Ergebnis von Konzern und KGAA sauber getrennt“, beteuert der langjährige Finanzchef des Klubs und verspricht: „Im letzten Jahr – das wird der nächste Abschluss zeigen – konnten die Verbindlichkeiten spürbar gesenkt werden. Unser Problem ist der Abstieg und die damit verbundenen Einnahmeausfälle von 20 Mio €. Sonst wären wir auf einem guten Weg. Jetzt müssen wir die Situation annehmen wie sie ist.“
Besagte Situation schätzt Horstmann wie folgt ein: „Die Lage ist angespannt und nicht schön, aber man braucht sie auch nicht zu dramatisieren.“ Denn: „Die Risiken bei den Ex-Stars konnten durch die Abgänge von Riether, Lanig und Yalcin schon gedrückt werden.“ Am 1. September steht laut Präsident Werner Spinner der nächste „Stichtag“ an, denn dann ist die Transferperiode I abgeschlossen: „Da wissen wir, wer bleibt und wer noch da ist.“
Übrigens: Der FC zahlt nach EXPRESS-Informationen weiter 100.000 Euro des Riether-Gehalts. Nächstes Einnahmerisiko ist das Arsenal-Spiel (12. August), das mit knapp einer Millionen Euro plus in den Büchern steht - und noch nicht ausverkauft ist.
Kehrt Peszko nun doch zum FC zurück?
Möglicherweise sehen die FC-Fans bald einen alten Bekannten wieder: Nach EXPRESS-Informationen möchte Stöger den Polen im Kader haben.
Stögers Co-Trainer ist da
Peter Stöger und Manfred Schmid leiteten Mittwochvormittag erstmals gemeinsam ein FC-Training.
Sagt er am Donnerstag Ja zum 1. FC Köln?
Für den 1. FC Köln geht es nun in die entscheidende Runde. Schmadtkes Ja-Wort zum FC wird nun Donnerstag oder Freitag erwartet.