Empfehlen | Drucken | Kontakt11.07.2009 - 00:00 Uhr

Meiers schwere Transfer-Geburt: Bringt der Storch Reals Schorch?

Von ALEXANDER HAUBRICHS
Michael Meier
Michael Meier
Foto: Getty

Köln - Die sintflutartigen Regenfälle der letzten Tage sind versiegt, am schönen Wörthersee wartet der Hochsommer auf den Tross des 1. FC Köln - mit Temperaturen von über 30 Grad und Sonne satt.

Trainer Zvonimir Soldo gab am Samstagnachmittag seiner Mannschaft frei, erst am Montagmorgen um 11.30 Uhr treffen sich die FC-Profis zum Aufbruch gen Süden.

Mit dabei auch Manager Michael Meier. Denn der will mit Chef-Trainer Zvonimir Soldo über die dringend notwendigen Verstärkungen im Kader sprechen. Die Kandidaten für den gesuchten „Achter“, also einen zentralen Mittelfeldspieler mit Kreativpotenzial nach vorne, „sind identifiziert. Alles andere würde ja heißen, dass wir bisher gar nicht gearbeitet hätten“, sagt Meier dem EXPRESS.

Auch eine andere Personlie ist weit vorangeschritten. Am Mittwoch war Meier heimlich nach Madrid gereist. Dort traf sich der Kölner Macher mit Jorge Valdano, Sportdirektor von Real Madrid. Der hatte am Tag zuvor Christiano Ronaldo vorgestellt, jetzt ging es um eine Personalie ein paar Etagen tiefer.

Der deutsche U-20-Nationalspieler Christopher Schorch, heftig umworben von einigen Klubs aus Deutschland und Europa, steht beim FC weit oben auf der Liste. „Ja, ich war da. Wir wollten das Thema bewusst vorantreiben, bevor uns den jemand wegschnappt“, sagt Meier.

Schorch, ein Kumpel von FC-Profi Kevin Pezzoni, wechselte 2007 für 800 000 Euro von Hertha BSC Berlin zu den Königlichen. Dort spielte der Innenverteidiger für das B-Team in der dritten Liga. „Er wurde dort durchweg sehr gut benotet“, sagt Meier. Schorch hat eine Klausel im Vertrag, wonach er sich nach zwei Jahren ausleihen lassen kann, sollte er nicht den Durchbruch im A-Team geschafft haben.

Allerdings gestalten sich die Verhandlungen derzeit noch als schwierig. Meier: „Wir sind uns in den Gesprächen nicht viel weitergekommen.“ Schorch-Berater Thomas Kroth: „Wir müssen die nächste Woche abwarten, ob wir grünes Licht bekommen.“

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