Mark Uth gilt als Kölns neues Sturmjuwel. Der Youngster, der kürzlich einen Vertrag bis 2013 unterschrieb, zeigte im Test gegen Fenerbahce, dass er mittelfristig die Vorschusslorbeeren nach seiner 19-Tore-Saison in der A-Jugend erfüllen könnte.
Nachdem er in einen Abschlag gesprintet war, legte er ein tolles Solo hin, dann schaute er, sah Taner Yalcin, und der FC-Stürmer brauchte nur noch überlegt einzuschieben.
„Das ist ein guter Junge, er hat viel Talent. Aber er braucht auch Zeit“, sagt Trainer Zvonimir Soldo über den 18-Jährigen, der unter der Woche im Training ein richtiges Tief hatte, kaum einen Ball traf, aber vom Coach immer wieder aufgerichtet wurde.
Jetzt bekam er die Chance gegen den türkischen Spitzenklub und empfahl sich – bis er einen Tritt abbekam und ausgewechselt werden musste. „Er hat eine starke Prellung, braucht vielleicht eine Pause“, sagt Soldo. „Ins Trainingslager kommt er aber trotzdem mit, er soll sich integrieren.“
In Tröpolach wird er erst mal seine Verletzung auskurieren müssen – genauso wie Pedro Geromel. Der zog sich schon am Donnerstag im Test gegen Anderlecht einen leichten Muskelfaserriss zu. „Er wird zwei Wochen im Training fehlen. Aber auch ihn nehmen wir mit, er kann sich dort behandeln lassen, nach vier, fünf Tagen mit dem Training beginnen“, sagt Kölns kroatischer Coach.
Der hofft in Tirol auf optimale Bedingungen. „Letztes Jahr am Wörthersee, das war fast Urlaub. Jetzt wollen wir arbeiten.“
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