Böse Entgleisung des prominenten FC-Fans Manuel Andrack (Ex-Sidekick von Harald Schmidt): Auf seiner Homepage bezeichnete Andrack den Boss von 1899 Hoffenheim, Dietmar Hopp, als „Sohn einer Hure“.
In der Rubrik „Termine“ stand im Eintrag zum 25. September (Herr Andrack irrt sich da im Datum) wörtlich: „Alle Jahre wieder: Dietmar Hopp - Sohn einer Hure - gibt sich nicht die Ehre in Müngersdorf“.
Hintergrund: Am 24.9. empfängt der 1. FC Köln Hoffenheim. Hopp aber wird nicht mit ins Rheinland reisen. Womöglich, um den unflätigen Schmähgesängen der Fans nicht ausgesetzt zu werden.
Seit dem rasanten Aufstieg des „Dorfklubs“ aus Hoffenheim schlägt vor allem SAP-Mitbegründer und 1899-Mäzen Hopp von vielen verblendeten Fußballfans blanker Hass entgegen. Sie sehen in ihm die Personifizierung des kommerziellen Fußballs. Immerhin wäre Hoffenheim ohne Hopps kräftige Finanzspritzen niemals derart in die Bundesliga durchgestartet.
Dass der FC seinen Superstar Lukas Podolski hingegen auch nur mit kräftiger Unterstützung zahlungswilliger Sponsoren wieder zurückholen konnte, ignorieren diese Fans dagegen gerne.
Bereits 2008 hatte der DFB angekündigt, persönliche Angriffe gegen Hopp mit sportrechtlichen Maßnahmen bestrafen zu wollen. „Es ist respektlos, wie hier mit einem Mann umgegangen wird, der sein Geld ehrlich verdient hat und zum Wohle eines kleinen Vereins investiert“, sagte Zwanziger damals der „Welt“.
Auf Anfrage von EXPRESS.DE äußerte sich Andrack nicht zu dem Vorfall. Allerdings hat er inzwischen reagiert, den Eintrag auf der Internet-Seite geändert. Nun wird Hopp nur noch als „Sohn seiner Mutter“ bezeichnet.
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