Manager Michael Meier hat keine leichte Aufgabe: in Zeiten knapper Kassen muss er eine schlagkräftige Truppe für die Bundesliga aufbauen.
Doch der FC-Geschäftsführer Sport setzt im EXPRESS-Interview auf das Team: „Mentalität schlägt Qualität.“
Meier: Genauso schwer und angenehm, wie es immer war. Wichtig ist es doch, die Leistungen herauszustellen, die vollbracht worden sind. Ja, es gab eine Lücke, aber wir haben sie geschlossen. Ja, es gibt zugegebenermaßen Verbindlichkeiten, die wir investieren mussten, um den FC nach vorne zu bringen: Aber im Liga-Vergleich sind wir keineswegs in einer schwierigen Situation.
Wieso fragen Sie nicht: Wie kann man es schaffen, dass man neue Spieler kriegt? Klar ist doch: Wir wollen Lukas Podolski nicht verkaufen. Über seine Verpflichtung herrschte Konsens in der Öffentlichkeit. Wir haben ihn als Gesicht des Klubs geholt und um die sportliche Substanz zu erhöhen. Allerdings ist da Luft nach oben, das wollen wir in der neuen Saison korrigieren.
Ich habe kein Angebot vorliegen. Wenn Lukas sich Gedanken macht, soll er das sagen. Ich habe keine Signale bekommen.
Auch hier hake ich ein. Es findet doch kein Paradigmenwechsel statt! Unser Trainer hat schon in der letzten Saison mit Jugendspielern gearbeitet. Und wir haben Stars und Erfahrung. Wichtig ist, dass wir jetzt ein völlig anderes Klima im Verein haben. Eine neue Mentalität. Und diese Mentalität kann Qualität schlagen.
Über mehr Identifikation. Wir wollen kein Fahrstuhl-Klub mehr sein. Die Basis muss die Jugend dafür sein.
Man vergisst das schwere Auftaktprogramm. Soldo brauchte Zeit der Eingewöhnung. Ich erlaube mir, ihn mit Louis van Gaal zu vergleichen. Der brauchte bei Bayern eine gewisse Zeit, um sich zu beweisen. Wie Soldo unter Druck die Ruhe bewahrte, imponierte. Er hat sich enorm weiterentwickelt.
Mir wäre es recht, effektiv zu spielen. Wie Holland bei der WM. Ich bin mir über eins im Klaren: Unser Weg ist mit Risiken verbunden. Aber er ist reizvoll. Wir wollen ins sichere Mittelfeld!
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