Erst steckten Trainer Holger Stanislawski (43) und der Sportliche Leiter Frank Schaefer (49) die Köpfe zusammen. Später traf sich der Vorstand, ließ sich den sportlichen Verantwortungstrainer auf den neuesten Stand bringen.
Die heiße Partnersuche für Tor-Rakete Anthony Ujah (23) hat begonnen. Die Mainzer Leihgabe ist bislang der einzige FC-Stürmer, der traf. Mikael Ishak und Kacper Przybylko traut man eine tragende Rolle in der Rückserie noch nicht zu.
„Wenn Tony etwas passiert, dann haben wir ein Problem“, gesteht Transfermanager Jörg Jakobs (42), der gestern aus dem Urlaub zurückkehrte, aber allein mit dem Verkauf von Sturm-Flop Chong Tese alle Hände voll zu tun hatte. „Die Verhandlungen sind etwas schwierig. Aber wir kriegen das schon hin“, sagt Jakobs.
Die Einnahmen sind Grundvoraussetzungen dafür, dass der FC seine Liste mit potenziellen Verstärkungen abarbeiten kann. Auf der steht nach EXPRESS-Informationen neben Wolfsburgs Rasmus Jönsson (22) auch wie schon im Sommer Rob Friend (31).
Der Ex-Gladbacher hat in Frankfurt keine Zukunft, das Problem ist sein Gehalt von 80 000 Euro monatlich. So viel verdient in etwa auch Milivoje Novakovic(33). Der Angreifer steht nach Ablauf seiner Leihe in Japan eigentlich wieder unter Vertrag, spielt aber in den Überlegungen keine Rolle, sein Vertrag soll aufgelöst werden.
Auch das könnte neuen Spielraum bei der Suche nach dem Partner für Ujah eröffnen. „Wir sind da gespannt wie ein Flitzebogen“, sagt Trainer Stanislawski.
Sobald das Trio eine Verstärkung gefunden hat, muss der Vorstand den Transfer noch abnicken. Aber Toni Schumacher weiß, dass im Angriff der größte Handlungsbedarf besteht. „Da sind wir dünn besetzt. Aber auch in der Abwehr könnten wir eine Alternative brauchen.“
Das große Gehen hat begonnen
Mit Karton und Tüten „bewaffnet“, nahmen Spieler wie Stefan Maierhofer und Christian Eichner, die den FC verlassen, ihre letzten Habseligkeiten aus der Kabine mit und brausten schließlich von dannen.
„Der 1. FC Köln ist Hochkultur!“
Der FC verbleibt in der zweiten Liga, für viele Anhänger eine Enttäuschung. Kölschrocker Peter Brings macht den Kölner Fans nun aber Mut.
Im Video: Hier stellt sich Stani den Fragen
Lang und breit hatte Stani am Sonntag seine Gründe für den Rücktritt dargelegt. Doch offenbar sind immer noch nicht alle Dinge gesagt.