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Kölns Keeper: Rensing reif für Löw

Michael Ballack scheitert an FC-Keeper Rensing
Michael Ballack scheitert an FC-Keeper Rensing
Foto: Eduard Bopp
Köln –  

Seine Wahnsinnsparade gegen Michael Ballack hielt den FC im Spiel. Das Ergebnis harter Arbeit, denn just diese Situation hatte Michael Rensing donnerstags im Training geübt. Er war einmal mehr der große Rückhalt des FC – und stach Bayers René Adler, der beim zweiten Gegentor schlecht aussah, klar aus.

Das dürfte auch Bundestrainer Joachim Löw nicht entgangen sein. Wenn es strikt nach Leistung geht, ist Rensing in seiner FC-Form ein Kandidat für die Nationalelf.

Doch der Keeper hält sich bedeckt. „Ich schaue nur auf mich und die Situation in Köln. Den Rest müssen andere bewerten“, sagt der 26-Jährige, der weiß, dass Manuel Neuer die Szene dominiert – und dahinter Adler und Bremens Tim Wiese die Platzhirsche sind.

Aber der FC-Keeper wird auch von der Konkurrenz mit Lob überhäuft. Bayer-Sportchef Rudi Völler: „Rensing hat toll gehalten. Mit seiner Verpflichtung haben die Kölner sicher keinen Fehler gemacht.“

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Sein Gegenüber René Adler hat dagegen längst nicht mehr die Form, die ihn einst zum Nationaltorhüter aufsteigen ließ. Er gewinnt Bayer keine Spiele mehr. Der Patzer zum 0:2 war nicht der erste Fehler in dieser Saison. Völler: „René muss sich auch Kritik gefallen lassen. Natürlich sah er beim zweiten Tor unglücklich aus. Das war aber nicht der Hauptgrund für die Niederlage.“

Zerrt der Vertrags-Poker an seinen Nerven? Bei Rensing ist die Situation geklärt. Adler dagegen droht sein Blatt zu überreizen. Denn die großen Klubs klopfen nicht an. Bayer will ihn halten. Aber nicht zu den von Adler aufgerufenen Zahlen. Völler: „Unser Ziel bleibt, mit René zu verlängern. Aber zu vernünftigen Konditionen.“

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