Köln-Kicker im Exil: So läuft's bei den verliehenen FC-Talenten
Die Leihspieler im Winter-Check
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Die Leihspieler im Winter-Check
Reinhold Yabo ist mit Sicherheit eines der größten FC-Talente. Als Kapitän führte der Mittelfeldspieler die deutsche U17 2009 zum Gewinn der Europameisterschaft. Da ihm in Köln die Reservistenrolle drohte, wurde der 19-Jährige vor der Saison an Alemannia Aachen verliehen.
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In Aachen startete die Saison turbulent, Trainer Peter Hyballa wurde frühzeitig entlassen. Nach ersten Kurzeinsätzen etablierte Yabo sich unter dem neuen Coach Friedhelm Funkel als Stammspieler. Seit dem 9. Spieltag stand er jedes Mal in der Startelf, insgesamt wurde er bei 17 Einsätzen in 19 Spielen viermal ein- und sechsmal ausgewechselt. Beim "Kicker" kommt er auf einen Notenschnitt von 3,86.
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Christopher Schorch wird weiter vom Pech verfolgt. Als Riesentalent von Real Madrid geholt, wurde der 1,89 Meter lange Verteidiger beim FC immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Beim ambitionierten Zweitliga-Klub Energie Cottbus sollte er wieder Spielpraxis sammeln. Doch nach zehn Einsätzen (Kicker-Durchschnittsnote 3,85) war schon wieder Schluss. Mit einem Knorpelschaden im linken Knie ist die Saison für ihn womöglich schon gelaufen. Welche Rolle der 22-Jährige in Zukunft beim FC spielen kann, ist ungewiss.
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Thomas Kessler hat beim FC St. Pauli bewiesen, dass er stark genug für die 1. Bundesliga ist. Doch als der 25-jährige Keeper im Sommer zurück nach Köln kam, hatte Michael Rensing seinen Platz als Mondragon-Nachfolger eingenommen. Ein Wechsel zur Hertha scheiterte angeblich an zu hohen Ablöseforderungen von FC-Seite. Also wurde er wieder ausgeliehen. Beim Zweitligisten Eintracht Frankfurt kam er jedoch nur auf vier Einsätze. Da hatte er sich sicherlich mehr erhofft.
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Auch ihm war der Durchbruch beim FC nicht geglückt. Darum wechselte Taner Yalcin vor der Saison leihweise zu Istanbul BB. Dort läuft es für ihn besser. In der Süper Lig kommt er auf 13 Einsätze.
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Zvonimir Soldo warf ihn in der vergangenen Saison ins kalte Wasser. Da es beim FC an Alternativen mangelte, sollte Stephan Salger (r.) die linke Abwehrseite dicht halten. Das Experiment ging schief. Beim Drittligisten aus Osnabrück läuft es für ihn nun besser. Dort ist der 21-Jährige unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger. In 21 Spielen wurde er nur einmal ausgewechselt. Er erzielte zwei Tore und bereitete vier weitere vor.
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José Pierre Vunguidica (l.) wurde bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison an Kickers Offenbach verliehen. Auch in dieser Saison gab ihn der FC an einen Drittligisten ab. Bei Preußen Münster erzielte er in 15 Einsätzen zwei Tore und bereitete zwei Treffer vor. Im Mittelfeld zeigte er ansprechende Leistungen. Die Schattenseite: Er flog gleich zweimal vom Platz. Am 5. und am 17. Spieltag sah er jeweils glatt Rot.
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Unter Trainer Frank Schaefer kam Simon Terodde (r.) in der vergangenen Saison zu ersten Einsätzen im FC-Trikot. In dieser Saison soll der Stürmer bei Union Berlin an seinem Torriecher arbeiten. Doch bei dem Zweitliga-Klub gelangen dem 23-Jährigen in 12 Einsätzen lediglich ein Tor und zwei Assists.
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Bienvenue Basala-Mazana (l.) sammelt derzeit Erfahrung beim österreichischen Erstligisten SV Josko Ried. Der 20 Jahre alte Rechtsverteidiger kommt bislang auf 13 Einstätze in der österreichischen Bundesliga.
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Köln –
Spieltag für Spieltag auf der Bank schmoren – das ist Gift für hungrige Talente, die sich zeigen wollen. Das haben auch die Verantwortlichen des 1. FC Köln erkannt und vor der Saison gleich eine ganze Reihe von hoffnungsvollen Nachwuchsspielern an andere Klubs verliehen.
Dort haben sie die Chance, regelmäßig zu spielen und sich weiterzuentwickeln, um dann womöglich als echte Verstärkung zurück zum FC zu kommen. Konstantinos Giannoulis hat es vorgemacht. Als Leihspieler bei Atromitos Athen hat er sich nun in die griechische Nationalmannschaft gespielt. In Köln reichte es noch nicht einmal für die Auswechselbank.
Doch nicht für alle läuft es im Fußball-Exil so gut. Torhüter Thomas Kessler wollte bei Eintracht Frankfurt weiter Erfahrungen als Stammkeeper sammeln, doch er kam nur auf vier Einsätze.
Wie es Yabo, Yalcin und Co. ergangen ist - klicken Sie sich durch die Galerie.
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