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Knappes 1:0 bei Pauli: FC versiebt zu viele Chancen

Kölns Stefan Maierhofer im Duell mit Florian Mohr.
Kölns Stefan Maierhofer im Duell mit Florian Mohr.
Foto: dpa
Hamburg –  

Beide „Trainer-Glatzen“ hatten vor der richtungsweisenden Partie ihre Teams tüchtig durcheinander gewürfelt.

Michael Frontzeck strich bei Pauli den Ex-Kölner Christopher Buchtmann, Christopher Avevor und Akaki Gogia aus der Truppe. Beim FC mussten Adam Matuschyk und der verletzte Mato Jajalo Tobias Strobl und Stefan Maierhofer weichen.

Stanis Plan mit der Doppelspitze ging zunächst deutlich besser auf. Gleich zu Beginn fiel Maierhofer im Zweikampf mit Pauli-Verteidiger Markus Thorandt – der Freistoß zur Führung.

Trotzdem war FC-Vize Toni Schumacher nur bedingt zufrieden, denn am Ende war seine Chancenverwertung einfach katastrophal: „Man sieht, dass er unbedingt will. Es fehlt aber noch die Bindung zu den Mitspielern.“

Maierhofer selbst erklärte: „Ich freue mich, dass wir die drei Punkte eingefahren haben, auch wenn es bis zum Ende eine Zitterpartie war. Wenn die noch das 1:1 machen, stünde ich mit einem ganz langen Gesicht da.“

In der Tat: Denn der FC schoss ganze 15 Mal auf das gegnerische Tor. Alleine Maierhofer hatte fünf Chancen - dreimal scheiterte er mit dem Kopf, zweimal mit dem Fuß.

Kurios: Trotz der zahlreichen hochkarätigen FC-Chancen hatte der FC St. Pauli nach 90 Minuten sogar mehr Torschüsse zu verbuchen. FC-Keeper Timo sah das Spielgerät 16 Mal auf seinen Kasten fliegen - hielt ihn dennoch sauber.

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