Morgen spielt der FC zwar erst einmal in Mainz. Der Derby-Wahnsinn aber wirft seine Schatten dennoch bereits voraus.
Unvergessen die Randale vor fast genau einem Jahr. Am 14 . März 2009 kam es rund ums Duell zwischen FC und Erzfeind Mönchengladbach zu insgesamt 25 Festnahmen, 17 Randalierer wurden in Gewahrsam genommen, acht Polizisten wurden verletzt. Außerdem entstand erheblicher Sachschaden. Anschließend hagelte es herbe Kritik an der Kölner Polizei.
Beim nächsten Derby in acht Tagen soll es aber heißen: Keine Chance für Randalierer! Einsatzleiter Lutz Rohmer kündigt an: „Wir werden fast doppelt so viele Einsatzkräfte wie letztes Jahr vor Ort haben.“
Damals sollen gerade einmal drei Hundertschaften rund ums RheinEnergieStadion aufgeboten worden sein. Die zusätzliche Erschwernis durch die Terminansetzung der DFL auf einen Freitag Abend lässt nun im Vorfeld des Krachers bei den Behörden die Alarmglocken schrillen.
Die Folgen: Alkoholverbot in den Zügen von Gladbach nach Köln. Aufenthalts- und Bereichsbetretungsverbot für bekannte Problemfans. Glas- und Dosenverbot rund um die Arena. Zusammen mit der KVB und dem FC versucht die Polizei alles, dass die Sicherheit der friedlichen Fußballfans gewährleistet ist. Deshalb auch die Bitte: Früh anreisen zum Spiel!
Fußballbibel-Stunde mit Frank Schaefer
„Was haben der Glauben und der Fußball gemeinsam? Beide Male muss man sich bekennen! Zum Lieblingsverein. Und zu Jesus Christus!“ Autor David Kadel macht eine Pause. Im Saal der Freikirchlichen Gemeinde Köln-West wird es still.
Gästeblock: Eiserner Vorhang gegen Pyro-Fans?
Die Zukunft bei Auswärtsspielen: Wenn dort Pyrotechnik gezündet wird, soll ein Vorhang herabfahren und ALLEN Fans im Gästeblock die Sicht versperren.
Schorch zieht’s zurück zum FC
Der FC hat sein Lachen wieder! Am Donnerstag schaute FC-Leihgabe Christopher Schorch am Geißbockheim vorbei. Fröhlich betrat er die Geschäftsstelle.