Köln - Nasskaltes Wetter, mäßige Laune. Dennoch stellte sich Roda Antar am Donnerstag und versuchte zu erklären, warum es beim ihm so gar nicht läuft.Der Mittelfeldspieler hatte gegen Dortmund erneut enttäuscht. Die Freiräume, die der 28-Jährige genießt, konnte er nicht nutzen. Zehn Spiele, null Tore, null Torvorlagen: Der Libanese kommt einfach nicht in die Saison rein.
„Das wird nicht von heute auf morgen besser. Das braucht ein bisschen Zeit. Gegen Dortmund war es für mich auch nicht so einfach. Wir haben zu früh mit langen, hohen Bällen gespielt“, wirbt Antar um Verständnis. Doch auf die Frage, ob ihn nicht mal eine Pause gut tun würde, kommt die überraschend ehrliche Antwort: „Der Trainer muss das entscheiden. Ich muss das akzeptieren. Und ich respektiere es auch, wenn er mich auf die Bank oder sogar auf die Tribüne setzt.“
Antar glaubt zu wissen, warum es bei ihm nicht läuft: „Das ist auch Kopfsache. Der Trainer vertraut mir, ich will das Vertrauen zurückzahlen. Vielleicht darf ich nicht zu viel wollen. Ich muss lockerer werden.“
Die Alternativen
Thomas Broich wäre eine. Doch der spielte in dieser Saison erst ganze 118 Minuten und hat bei Daum offenbar weiter keine guten Karten. „Sein Können blitzt manchmal auf. Er spielt in meinen Gedanken eine Rolle“, sagt Daum immerhin. Mike Wunderlich spielt (noch) keine. Der 22-jährige Kölner spielt überragend bei den Amateuren, der VfL Osnabrück hat Interesse an ihm. Doch Daum hält den Sprung für zu groß: „Ich kann ja nicht mit einer verstärkten U23 spielen.“
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