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Japan-Engagement: Im Januar steht Nova wieder auf der Lohnliste

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Auf dem Weg nach Japan: Ex-FC-Goalgetter Milivoje Novakovic.
Auf dem Weg nach Japan: Ex-FC-Goalgetter Milivoje Novakovic.
 Foto: dapd
Köln –  

Am Dienstag flog Milivoje Novakovic ins Land der aufgehenden Sonne. Der Auftrag des Slowenen: Omiya Ardija vor dem Abstieg retten. Der einstige Kölner Tor-König unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende, zumindest also bis zum 1. Januar 2013 hat der FC den Stürmer von der Gehaltsliste.

Am Montag wurde konkret, was EXPRESS exklusiv berichtete: Die Japaner wollen Nova! Nach einem Verhandlungsmarathon mit japanischen Vertretern, Novakovic und dessen Anwalt Reims wurde man sich am Montag in der Kölner Innenstadt weitgehend einig. Um 10 Uhr bestieg er am Dienstag den ICE nach Frankfurt, von dort aus jettete er nach Tokio.

FC-Geschäftsführer Claus Horstmann bestätigte EXPRESS die Verhandlungen: „Wir sind in zielführenden Gesprächen, allerdings gibt es noch keine finale Einigung.“

Der sportliche Leiter Frank Schaefer möchte auch keine Details nennen, freut sich aber über den Deal: „Das gibt Nova, der hier mit seinen vielen Toren für den FC große Verdienste hat, die Gelegenheit, sich in einem ganz anderen Umfeld zu etablieren und ins Schaufenster zu stellen.“ Denn: Das Leihgeschäft endet bereits nach fünf Monaten, dann muss eine neue Lösung für den Ex-Nationalspieler getroffen werden.

Jetzt aber freut sich Novakovic auf das Abenteur J-League: Bei dem Tokioter Vorortklub arbeitet mit Zdenko Verdenik ein slowenischer Trainer, der auch einen weiteren Ex-Nationalmannschaftskollegen von Novakovic in seinem Team hat.

Interessantes Detail am Rande: Mit Omiya trifft er am 1. September auf seinen früheren FC-Kollegen Tomoaki Makino, der ebenfalls bis zum 1. Januar an Urawa Red Diamonds ausgeliehen ist.

Durch den Transfer wird der Personaletat des FC um knapp 500.000 Euro entlastet. Dadurch könnte man vielleicht doch noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.

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