Köln - Es ist ein Transfer, der eine ganze Region elektrisiert: Die Rückkehr von Lukas Podolski lässt niemanden kalt - auch nicht die heimischen Unternehmer. Wie Sonnenkönig Frank Asbeck.
Der Bonner Visionär, mit seiner Firma Solarworld weltweit auf Expansionskurs, hatte schon ein paar Gespräche mit dem FC über einen Einstieg geführt. „Die verliefen schleppend. Als dann der Name Podolski fiel, rief er auf einmal von selber an“, erinnert sich FC-Boss Wolfgang Overath augenzwinkernd.
Wegen Poldi schloss er einen Sponsoringvertrag mit dem Kölner Erstligisten ab, doch damit nicht genug: Er schoss sogar privates Geld in den Transfer (rund drei Millionen Euro) - und sicherte sich exklusive Vermarktungsrechte.
„Lukas Podolski ist global bekannt, er soll unser Unternehmen noch mehr Leuten näherbringen“, sagt Asbeck. Und dafür ist ihm das Beste gerade gut genug.
Wie beim Werbefilm, der am Wochenende rund ums Geißbockheim entstehen soll. Den filmt kein Geringerer als Deutschlands Top-Regisseur Sönke Wortmann. Der Macher des „Wunder von Bern“, der bei der WM den „Sommermärchen“-Streifen über die deutsche Nationalelf drehte, soll den Kölner Star ins rechte Licht rücken.
Dabei wird mit allen Schikanen gearbeitet. Schon bei der Vorbesprechung platzte der Besrechungsraum des Geißbockheims aus allen Nähten, wie bei großen Filmproduktionen bekommt „Hauptdarsteller“ Lukas Podolski ein riesiges Wohnmobil mit allem Komfort gestellt.
Podolskis Image soll dabei weg vom jugendlichen „Prinz Poldi“ hin zu einem gereiften Familienvater gehen, der sich mit dem Thema erneuerbare Energien beschäftigt. „Podolski steht für Leistung und Energie, genau wie unsere Produkte, die mit der Kraft der Sonne sauberen Strom erzeugen“, sagt Asbeck. Dessen Visionen von einer sauberen Energiegewinnung sind beim Klub angekommen. „Im Zuge des Geißbockheim-Umbaus haben wir uns natürlich mit dem Thema beschäftigt“, sagt FC-Geschäftsführer Claus Horstmann. Nun bekommt auch das Clubheim eine Solaranlage.
Doch erst mal wird der Film gedreht. Und da macht der wichtigste Partner des Bonner Unternehmens Sorge: Die Sonne. Die muss scheinen, will man einen vernünftigen Film für einen Solarhersteller drehen. Das Problem: Für Sonntag ist Regen vorhergesagt…
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