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Helmes es widder zo Hus: „Ich bin überzeugt von diesem Projekt“

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Köln –  

Junge, Junge, da brennt einer auf sein kölsches Comeback. Als alle Formalien erledigt sind und alle Fotografen verschwunden, will Patrick Helmes (29) nur noch eins: schießen, schießen, schießen!


Helmes es widder zo Hus. Und Helmes brennt. Ersatz-Torwart Thomas Kessler (27) kommt am freien Montag extra vorbei, damit sein alter Kumpel, der schon in der Jugend (1997 bis 2000) und von 2005 bis 2008 als Profi am Geißbockheim kickte, bei seiner ersten Einheit unter Leitung von Reha-Coach Marcel Abanoz auch aufs Tor schießen kann.

Medizin-Check, Vertragsabwicklung, die erste Pressekonferenz, die ersten Fotos auf dem Rasen – sicher, das gehört halt dazu. Doch Helmes will einfach nur wieder Fußball spielen. Ball um Ball hämmert er nun Kessler auf die Kiste.

„Ich bin überzeugt von diesem Projekt“, diktiert er vorher den Reportern in die Blöcke. So überzeugt, dass er für seine Rückkehr auf viel Geld verzichtet, nach EXPRESS-Informationen satte 1,5 Millionen Euro.

„Das ist keine Selbstverständlichkeit im Profigeschäft“, freut sich Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke über den spektakulärsten FC-Transfer seit der Podolski-Rückkehr 2009. „Natürlich Patrick selbst“ habe deutlich dazu beigetragen, dass es klappte.

Aber auch bei Wölfe-Manager Klaus Allofs bedankt sich Schmadtke ausdrücklich: „Wolfsburg hat ihn gehen lassen, obwohl die Situation nicht unbedingt so war, dass man das machen musste.“ Fast unglaublich, dass nach dem Transferwahnsinn der letzten Jahre ein Spieler dieser Qualität alleine dem 1. FC Köln „gehört“ und nicht über Investoren finanziert werden muss. „Das ist eine neue Stoßrichtung hier“, sagt Schmadtke süffisant.

„Natürlich wären auch andere Vereine interessant gewesen, aber ich war im Kopf wieder so klar, dass ich nach Hause wollte“, erklärt Helmes. „Ich mache das gerne für den FC, ich weiß, wie es um die Finanzen steht.“ Doch wenn Helmes mit seiner Einschätzung richtig liegt, wird es in naher Zukunft wieder besser aussehen. Zumindest dürften solche Sätze den echten FC-Fans runtergehen wie Öl.

„Hier herrscht mittlerweile Ruhe und Ordnung, das ist schon mal wichtig in Köln.“ „Der Verein ist auf der richtigen Bahn, es läuft alles in die richtige Richtung.“ Helmes weiter: „Was die Offensive angeht, mit Spielern wie Risse oder Halfar oder wie sie alle heißen – das hat schon Bundesligaformat. Ich hoffe, dass ich ein Teil davon werde, dass ich möglichst viele Tore schieße und dass wir hochgehen.“

„Ich bin fit, habe in den letzten Wochen bei den Wolfsburger Amateuren gespielt, und da ist der Platz nicht kleiner oder größer als hier.“ Und wenn er fit bleibt, wird der Mann mit der „unglaublichen Abschlussqualität“ (Schmadtke) den FC zurück in die Bundesliga ballern...!

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