Köln/München - Jetzt kommt noch einmal richtig Bewegung in die Poldi-Rückkehr-Aktion!
Aus München sickerte am Donnerstagabend durch, dass am Freitag eine Kölner Delegation mit Michael Meier an der Spitze zu Geheimverhandlungen mit den Bayern einfliegen würde.
Der Manager des 1. FC Köln würde sich am Rande des Liga-Gipfels zwischen den Bayern und Spitzenreiter 1899 Hoffenheim in der Allianz Arena mit seinem Kollegen Uli Hoeneß treffen.
Gegenüber dem EXPRESS dementierte Meier aber solch eine Absicht. „Nein, das stimmt nicht. Ich werde nicht in München sein. Das ist falsch.“
Allerdings: Nach Informationen dieser Zeitung erhielt Meier bei der turnusmäßigen Vorstandssitzung am letzten Mittwoch alle Vollmachten, Poldi zurück in sein Fußball-Wohnzimmer zu holen. Der Auftrag der Bosse lautet: Hol´ Poldi zurück ans Geißbockheim!
Nun muss Meier mit Hoeneß knallhart verhandeln. Die Bayern haben schließlich erklärt, dass sie den 23-Jährigen Torjäger freigeben, wenn sie einen Ersatz finden sollten.
Trotz aller Dementis aus Stuttgart sind die Münchner Bosse immer noch hinter VfB-Torjäger Mario Gomez her.
Letzten Sommer sollen sie unglaubliche 28 Millionen Euro Ablöse für den Schwaben-Stürmer geboten haben. Stuttgarts Manager Horst Heldt lehnte ab. Nun aber soll er verhandlungsbereit sein.
Und das wäre die Chance der Kölner, ihren einstigen Publikumsliebling bereits im Winter loszueisen. Die Bayern fordern knappe 15 Millione Euro Ablöse. Der FC ist aber bereit, höchstens acht Millionen zu zahlen.
Denn: Im Sommer könnte Podolski dank des Webster-Urteils die Bayern für rund fünf Millionen Euro verlassen.
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Poldi-Millionen fließen in den Etat
Der FC möchte mit jungen und motivierten Spielern eine Art Neuanfang schaffen, doch mit den Millionen des Poldi-Transfers ist dabei nicht zu rechnen.
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.