In fünf Tagen startet der FC in die neue Zweitliga-Saison. Offiziell steht der Kader, mit dem der Weg zu einem vorderen Platz in Angriff genommen werden soll. Doch hinter den Kulissen herrscht geschäftiges Treiben.
EXPRESS erfuhr: Das Trainerteam um Holger Stanislawski sucht fieberhaft noch nach einer Verstärkung für die Offensive. Die nach außen selbst auferlegte Zurückhaltung ist Fassade. Das Geheimkommando Sturmtank ist längst angelaufen.
Noch sind den Verantwortlichen die Hände gebunden, weil sich auf der Abgabeseite nichts tut. Doch intern ist man sich im Klaren: Gerade im Angriff scheinen die anderen Aufstiegsanwärter deutlich stärker besetzt.
„Auf den Gedanken, dass wir da zulegen müssten, kann man kommen“, gesteht Transfermanager Jörg Jakobs, dessen Auslandsreise vergangene Woche aber angeblich nichts mit der Stürmersuche zu tun hatte.
Doch Stani drängt intern auf die Verpflichtung eines groß gewachsenen „Wandstürmers“, der vorne anspielbar ist und die nachrückenden Spieler in Szene setzen kann.
Dass der Coach Chong Tese bei der Generalprobe den Vorzug vor Mikael Ishak gab, war ein erster Fingerzeig, dass der junge Schwede taktisch vielleicht noch nicht so weit ist für das anspruchsvolle Stanislawski-System.
Nun ist also der Transfermanager gefragt, der einen Last-Minute-Coup vorbereiten muss. Gleichzeitig muss er mit Einsparungen bei den Aussortierten oder auch im aktuellen Kader das Geld für diesen Transfer freischaufeln.
Denn nur so kann man der Favoritenrolle bei den Buchmachern auf den Wiederaufstieg (neben Hertha) auch gerecht werden...
So stark sind die Aufstiegskonkurrenten besetzt:
Die Hertha will trotz klammer Kassen angreifen:
Der Topfavorit auf den Aufstieg verfügt mit Sami Allagui (kam für 1,8 Mio Euro Ablöse aus Mainz), Sandro Wagner (kam aus Bremen), Ben Sahar (Espanyol Barcelona), Anis Ben Hatira, Adrian Ramos und Pierre Lasogga über unterschiedlichste Stürmertypen.
Der 1. FC Kaiserslautern will den Wiederaufstieg mit Mohamdou Idrissou, Albert Bunjaku und Mimon Azaouagh packen.
Auch die ambitionierten Münchner Löwen haben eine namhafte Offensive: Neben Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth holte 1860 den Hannoveraner Moritz Stoppelkamp, Marin Tomasov aus Split und den Argentinier Ismael Blanco.
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