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Gegen Union Berlin: Terodde: Killt Ex-Kölner den FC-Traum?

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So feierte Union-Stürmer Simon Terodde sein Führungstor im Berliner Derby bei Hertha, das Spiel endete 2:2.
So feierte Union-Stürmer Simon Terodde sein Führungstor im Berliner Derby bei Hertha, das Spiel endete 2:2.
 Foto: dpa
Berlin –  

Der Relegations-Traum lebt. Mit einem Sieg gegen Union könnte der FC am Samstag (13 Uhr) erstmals so etwas wie Druck auf Lautern machen, wäre bis mindestens Montagabend nur noch drei Punkte hinter Platz drei.

Aber Vorsicht: Die „Eisernen“ kommen mit einem, den man beim FC wohl nicht noch mal ziehen lassen würde – Simon Terodde (24). Im August 2011 wurde der Mittelstürmer nach Berlin ausgeliehen, im Sommer 2012 verkauft.

Es sei genau der richtige Schritt gewesen, sagt Terodde rückblickend: „Das war damals Bundesliga in Köln, die Perspektive für mich war halt nicht so gut, ich hatte mit Podolski und Novakovic hochkarätige Spieler vor mir.“

Samstag die Rückkehr – wird ausgerechnet Terodde zum Killer des kölschen Aufstiegstraums? Mit acht Saisontoren ist er jedenfalls treffsicherer als jeder Kölner. Und Rücksicht nehmen kann er nicht, denn Union steht nur ein Pünktchen hinter dem FC, darf selbst noch träumen. „Wir müssen unsere Spiele gewinnen, dann wird sich zeigen, ob noch was geht“, sagt Terodde.

Er hat ein gutes Dutzend Karten bestellt, Familie und Freunde werden kommen. Aber aufgeregt sei er nicht, versichert er: „Ich freue mich drauf. Ich habe ja auch noch guten Kontakt zu Frank Schaefer. Wir telefonieren öfter.“

Doch Samstag ruht der gute Kontakt. Terodde sagt forsch: „Wir müssen von Anfang an da sein, dann kann das auch ein schönes Spiel für uns werden.“ Denn, so glaubt er: „Köln spielt die erste halbe Stunde immer Vollgas-Fußball.

Dann hatten sie immer ein bisschen Probleme, wenn sie das verwalten wollen. Ich denke, wenn wir mit unseren spielerischen Mitteln so wie gegen Hertha mitspielen, dann haben wir ganz gute Chancen, da drei Punkte mitzunehmen.“

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