Im Trikot von Milivoje Novakovic feierte Kevin Großkreuz seinen Coup.
Mit seinem Tor zum 3:2 (2:0) versetzte der BVB-Youngster in der ersten Minute der Nachspielzeit dem FC den K.o. zum Rückrunden-Auftakt im ausverkauften RheinEnergieStadion.
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„Wir dürfen jetzt nicht abheben“, sagt BVB-Chef Joachim Watzke zur Situation seines Klubs. Zumindest dazu besteht in Köln keinerlei Anlass. Denn schon nach dem ersten Spiel steht der FC „mit dem Rücken zur Wand“, wie der schwache Nationalspieler Lukas Podolski treffend bekannte.
Nach starkem Start ließen die Kölner mehr und mehr nach, und als Schiedsrichter Florian Meyer zur Pause pfiff, führten die Gäste, ohne einen vernünftigen Angriff vorgetragen zu haben, mit 2:0. Mats Hummels trafs zweimal nach Standards – beide Male sah Keeper Faryd Mondragon äußerst unglücklich aus.
Der FC wirkte geschockt und hilflos. „Wir können das Spiel nicht machen“, gab Meier hinterher zu. Aber sich Aufbäumen, das konnten sie: Durch Tore von Kevin McKenna und des neuen Kapitäns Youssef Mohamad glichen die Kölner die Partie aus.
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Doch den FC-Fans blieb der Jubel im Halse stecken: Als alles mit einem Unentschieden rechnete, verlor Ehret in einem harten Zweikampf (Soldo: „Das war ein Foul!“) den Ball, und Maniche fälschte den Schuss von Kevin Großkreutz ab – die Dortmunder Bubi-Truppe jubelte, die FC-Profis ließen die Köpfe hängen.
„Das wird jetzt viel Arbeit, die Mannschaft wieder aufzurichten“, wusste Soldo nach dem Last-Minute-Hammer. „Aber immerhin stimmt mich die Reaktion der Mannschaft optimistisch. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um da unten rauszukommen.“
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