Vereint gegen die Derby-Randale: Der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach fordern gemeinsam mit der Polizei Köln und Mönchengladbach die Fangruppierungen auf, sich im Umgang miteinander dem absoluten Verzicht auf Gewalt zu verschreiben.
Hier die Erklärung samt Fünf-Punkte-Plan im Wortlaut:
„Beide Vereine wollen ein Derby mit allem Drum und dran, aber ohne Provokationen oder Gewalt. Das gilt für die Zeit während des Spiels, aber auch für die An- und Abreise beider Fanlager. Der FC und die Borussia sind sich einig in der Überzeugung, dass zu einem Derby eine gesunde Portion sportliche Rivalität gehört. Gerade die langjährige tief verwurzelte Rivalität der rheinischen Nachbarn hat Tradition und darf gelebt werden – dies jedoch ausschließlich mit friedlichen Mitteln!
Die Eskalation von Gewalt in den Derbys in den letzten Jahren hat den 1. FC Köln und den Borussia Mönchengladbach dazu bewogen, gemeinsam vor dem Spiel auf die Fans einzuwirken.
Der FC und der VfL fordern ihre Fans auf:
• Übt keine Gewalt aus und droht diese auch nicht an!
• Klaut und präsentiert keine gegnerischen Fanutensilien!
• Toleriert kein Fehlverhalten, vor allem nicht in den eigenen Reihen!
• Verzichtet auf Fanmärsche und konspirative Anreisen!
• Unterlasst das Mitbringen und Abbrennen von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern!
Gewalttätige Aktionen und strafbare Handlungen führen zu Sanktionen der DFL und des DFB für die Vereine und darauf aufbauend zu Stadionverboten für die gewaltorientierten Fans. Die Polizei, mit der die Vereine im ständigen Austausch stehen, wird zudem konsequent durchgreifen und gegen Straftäter nachhaltig vorgehen.
Beide Vereine betonen gemeinsam, dass in den letzten Jahren bei der besonders zur Schau getragenen Rivalität der Ultragruppierungen teilweise nicht mehr der Fußball im Mittelpunkt stand und sich diese Mentalität nicht auf die gemäßigten und besonnen Fans und Fan-Clubs beider Vereine übertragen darf!
Der 1. FC Köln ist stolz auf seine Fans und geht davon aus, dass alle Fans auch beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach – bei aller gesunder und sportlicher Rivalität – auf Gewalt im und außerhalb des Stadions verzichten werden.”
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