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FC-Spieler zeigt sein neues Veedel: Jetzt ist Gerhardt ’ne echte kölsche Jung

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Aus Düren nach Junkersdorf: Yannick Gerhardt an der Straßenbahnhaltestelle an der Aachener Straße
Aus Düren nach Junkersdorf: Yannick Gerhardt an der Straßenbahnhaltestelle an der Aachener Straße
Foto: Eduard Bopp
Köln –  

Von Kreuzau bei Düren in die Großstadt! Jetzt ist Yannick Gerhardt (19) auch offiziell ein Kölner! Die FC-Rakete wohnt nun in seiner ersten eigenen Wohnung in Junkersdorf und ist aus seinem Elternhaus ausgezogen! EXPRESS ging mit ihm auf Tour durch sein neues Veedel.

Vor dem Training schnell zum Bäcker: Das FC-Juwel kennt sich in seinem neuen Veedel schon aus.
Vor dem Training schnell zum Bäcker: Das FC-Juwel kennt sich in seinem neuen Veedel schon aus.
Foto: Eduard Bopp

Yannick steht auf eigenen Beinen! „Ich habe bewusst noch bis jetzt zu Hause gewohnt. Es hätte ja auch sein können, dass sich die Dinge anders entwickeln und man mich beispielsweise hätte ausleihen wollen“, sagt der 19-jährige Shootingstar. Doch dazu kam es nicht. Denn: Gerhardt schlug ein wie eine Bombe! Von der A-Jugend gleich in die Profi-Stammelf.

Die langfristige Vertragsverlängerung vergangene Woche bis 2018 war nur eine logische Konsequenz. Gerhardt: „Jetzt weiß ich, dass ich noch länger hierbleibe und bin sehr froh darüber. Die Vertragsverlängerung ging fix. Wir mussten gar nicht viel darüber reden.“

Nun ist es auch Zeit für die erste eigene Bleibe: „Das Pendeln nach Düren war schon nervig. Wenn wir zwei Einheiten am Tag hatten, hing ich mittags manchmal etwas in der Luft und bin dann oft mit Kollegen etwas essen gegangen oder wir sind zu ihnen gefahren.“ Schluss damit, nun fährt er in seine Single-Bude am Grüngürtel.

Oft zu Gast: Yannick Gerhardt im „Ristorante Claudio“ an der Kaffeemaschine.
Oft zu Gast: Yannick Gerhardt im „Ristorante Claudio“ an der Kaffeemaschine.
Foto: Eduard Bopp

Zu Weihnachten gab’s schon Kochbücher von den Eltern. Jetzt zaubert er schon selbst am Herd: „Von Haus aus besteht mein Speiseplan zu großen Teilen aus Fleisch. Aber auch italienisch kann ich richtig gut. Spaghetti Carbonara ist ja auch nicht schwer. Und wenn gar nichts geht, wohnen meine Eltern ja nicht so weit weg“, lacht das Mittelfeld-Juwel.

Derzeit ist der erste Gast des EXPRESS-FC-Stammtisch mit dem Umzug beschäftigt, wohnt in unmittelbarer Nähe von Trainer Peter Stöger und kann von seinem Schlafzimmer aus das Stadion sehen. So lässt sich von der Bundesliga träumen! Gerhardt: „Die Winterpause war die gefühlt längste, die ich hatte. Ich brenne auf den Start gegen Paderborn. Aber das wird nicht einfach. Im Hinspiel haben wir eins der schwächsten Spiele der Saison gespielt.“

Die Kraft für den Start tanke er nun in seinen eigenen Wänden: „Ich fühle mich jetzt noch wohler. Und für meinen persönlichen Reifeprozess ist das sicherlich auch gut.“

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