Köln - Hennes VII „lebt“ weiter. Ab Freitag sehen die Besucher am Geißbockheim das Präparat des Geißbocks im Schaufenster vorm Eingang der neuen Geschäftsstelle.
Er geht als Abstiegsbock in die Klubgeschichte ein, aber auch als erster echter Medienstar seiner Zunft - von 1996 bis 2008 schrieb „der Siebte“ beim FC Geschichte und Geschichten.
Alle vier Abstiege fallen in seine Amtszeit, doch das hinderte ihn nicht, als Werbestar über den roten Teppich am Cinedom zu kötteln und gemeinsam mit Bauer Wilhelm Schäfer (†) in TV-Krimis oder bei Stefan Raab aufzutreten.
Und obwohl bereits im Sommer 2008 wegen Arthrose in Rente geschickt und im März 2009 eingeschläfert, steht er weiter im Rampenlicht. Ab Freitag gilt: Wer zum FC will, muss am Bock vorbei!
EXPRESS war schon gestern da und lüftete exklusiv die Jalousie - gemeinsam mit FC-Nachwuchskoordinator Stephan Engels (48). Der war beim Amtsantritt des „Siebten“ am 15. März 1996 Chef-Trainer und freute sich über ein 2:0 gegen 1860 München
Jedoch folgten ein 0:2 in Freiburg und ein 0:1 gegen Kaiserslautern - weshalb Engels am 31. März 1996, der FC stand auf Platz 17, beurlaubt wurde. „Deshalb habe ich natürlich gemischte Gefühle bei Hennes VII“, scherzt Engels: „Aber er sieht - auch heute noch - so gut aus, dass ihm die FC-Fans all die Abstiege verziehen und ihn trotzdem geliebt haben.“
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.
Dieses Trio verkörpert das neue FC-Gesicht
„Es ist ein hochemotionaler Club. Ich male mir aus, was im Stadion und in der Stadt los ist, wenn man dauerhaft Erfolg hat“, sagte Jörg Jakobs bei seiner Vorstellung.