Köln - Mit schmerzverzerrtem Gesicht verließ Faryd Mondragon das Geißbockheim.
„Ich habe immer noch große Probleme mit der Schulter. Keine Ahnung, ob ich Samstag noch mal spielen kann“, sagt der FC-Keeper.
Sicher ist inzwischen, dass er auch in der neuen Saison für Köln spielt. „Wir haben uns geeinigt. Ich gehe davon aus, dass wir uns heute treffen und die Verabredungen fixieren“, sagt der Kolumbianer.
Der war allerdings mit einer zentralen Forderung vor die Pumpe gelaufen: Mondy wollte eine neue Klausel, wonach sich sein Kontrakt nach 20 Spielen nochmals um ein Jahr verlängert. „Die wird es nicht geben“, sagt FC-Manager Michael Meier. Mondragon: „Wir haben uns auf einen Ein-Jahres-Vertrag geeinigt. Im Grunde sind nur Nuancen des alten Vertrags geändert worden.“
Also viel Rauch um nichts. FC-Coach Christoph Daum sieht das ähnlich: „Mondragon hat weiter Vertrag und Punkt. Er wird auch in der neuen Saison unser Torwart sein.“
Poldi-Millionen fließen in den Etat
Der FC möchte mit jungen und motivierten Spielern eine Art Neuanfang schaffen, doch mit den Millionen des Poldi-Transfers ist dabei nicht zu rechnen.
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.