Der FC-Absturz. Mit fünf Pleiten aus sechs Spielen hat sich die Truppe wieder selbst in den Abstiegsstrudel hineinmanövriert. Und all diese Niederlagen haben eine Gemeinsamkeit: Kurz vor Schluss kassierte der FC stets Gegentreffer. Ist dies Zufall...?
Schon lange klagen Spieler hinter vorgehaltener Hand über das seltene und ihrer Meinung nach oft zu lasche Training. Coach Stale Solbakken bittet fast immer nur einmal täglich auf den Platz.
Die Einheiten dauern selten länger als neunzig Minuten. Auch im Trainingslager in Portugal war dies der Fall. „Wenn man Fußballern die lange Leine lässt, nutzen sie das aus“, sagt ein Spieler.
Stale aber verteidigt sein Training: „Es hat nichts zu tun mit der Fitness. In Wolfsburg haben wir in der Schlussphase drei große Chancen. Wir sind vielleicht etwas unruhig im Spiel. Gegen Hamburg wollten wir 3 Punkte und haben dann verloren. Es hat mehr zu tun, dass wir routinierter sein müssen in der Schlussphase“, erklärte der Coach und analysierte: „Es ist meine Verantwortung, dass alle Spieler Mut haben und dass alle in der Verfassung sind, dass alle Bundesliga spielen können. Wir suchen momentan nach den Automatismen in der Offensive. Von Spieltag zu Spieltag müssen wir immer wieder wechseln. Das hat den Automatismus zerstört.“
Aber kann man Automatismen in nur drei Einheiten – vor einem Spiel wie in Nürnberg – einstudieren? Fakt ist: In Wolfsburg, gegen Schalke, gegen Hamburg und in Nürnberg fielen die spielentscheidenden Treffer in der Schlussviertelstunde. Mit mangelnder Routine ist das kaum zu erklären.
Dazu passt, dass der Ex-Kölner Sebastian Freis bei seinem neuen Klub Freiburg vor dem Bayern-Spiel nicht in den Kader genommen wurde. Begründung: Er sei nicht fit genug.
Rensing vor Wechsel ins Ausland
FC-Keeper Michael Rensing muss nach EXPRESS-Informationen den 1. FC Köln verlassen. Er steht vor einem Wechsel ins Ausland.
FC-Fahne am Elternhaus
Der 20-Jährige Spieler ist nach dem bitteren Abstieg im langersehnten Familienurlaub in Albanien und hatte für seine Familie ein ganz besonderes Geschenk im Gepäck.
Werder heiß auf Geromel
Noch immer wartet der FC auf die ersten Angebote für seine Altstars, doch allmählich kommt das Transfer-Geschäft ins Rollen. Den Anfang macht nun Kapitän Pedro Geromel, der schon bald an der Seite von Werders Naldo auflaufen könnte.