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Ex-Coach legt sich fest: Stanislawski: „Der FC steigt auf, Lautern muss in die Relegation“

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Bald zurück im Geschäft: Holger Stanislawski.
Bald zurück im Geschäft: Holger Stanislawski.
 Foto: Getty
Hamburg/Köln –  

Der FC in Lautern. Da war doch was?

Wir erinnern uns. Vorsaison. Auf dem Betzenberg kommt es am 5. April zum Showdown der Aufstiegskonkurrenten. Der FC ist 15 Spiele zuvor ungeschlagen - und verliert die Nerven. 0:3 am Ende. Anschließend holt Köln nur noch acht Punkte im Saisonendspurt - der Aufstieg ist futsch.

„Ich konnte in den entscheidenden Spielen zum Ende der Saison nicht das Maximum aus der Mannschaft“, erklärte Coach Holger Stanislawski (44) und warf sensationell hin. Doch heute ist die Situation vor dem Duell beider Klubs eine andere. Warum – erklärt uns Stani, der seither noch immer ohne Trainerjob ist.

Warum ist das diesmal ein anderes Spiel: Kaiserslautern – Köln?

Der FC ist in einer ganz anderen Situation als in der letzten Saison! Kein Umbruch mehr, Tabellenführer, gewachsenere Mannschaft und verstärkter Kader!

Kapitän Miso Brecko sagt, die Niederlage auf dem Betzenberg hat die Mannschaft letzte Saison „gebrochen“. Stimmen Sie zu?

Ja, ich stimme ihm zu, wir hatten 15 Spiele nicht verloren und waren genau an dem Spieltag Dritter nach einer langen Aufholjagd.

Wer ist stärker Mann gegen Mann?

Ich glaube, dass beide Teams ähnlich gut besetzt sind, aber der FC eingespielter und selbstbewusster auftritt.

Überrascht es Sie, dass der FC in der Rückserie schwächer Auftritt als in 2013?

Nein! Eine Saison hat immer Täler, der glückliche Sieg gegen Cottbus war sehr wichtig.

Steigen beide auf oder nur der FC?

Der FC steigt auf, Lautern muss in die Relegation.

Wäre ein Kölner Sieg die Vorentscheidung für den Aufstieg?

Wenn der FC gewinnt, sind sie fast, Betonung auf fast, durch.

Tut Ihnen Ex-FC-Profi Christian Clemens nach seinem Wechsel zu Schalke leid?

Er soll gesund werden und an seine Stärken glauben, wenn er wieder fit ist.

Wann sehen wir Sie wieder in der Bundesliga?

Wer weiß, wer weiß. Ich war die letzten paar Tage in Leverkusen und habe mich mit den beiden Co-Trainern (Niedzkowski und Lichte, Anm. d. Red.), die ich gut kenne und schätze, ausgetauscht und auch mit Sami Hyypiä ein bisschen unter Kollegen geredet. Auch dort kommt die Leistung bald zurück – da bin ich sicher. Aber klar drücke ich dem FC die Daumen.

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