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Er macht FC-Kollegen Dampf : Finne (19) klopft an die Tür zu Stögers Startelf

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Schnell und trickreich: Bard Finne winkt gegen Cottbus ein Platz in der Startelf.
Schnell und trickreich: Bard Finne winkt gegen Cottbus ein Platz in der Startelf.
Foto: dpa/ picture alliance / ZB
Köln –  

Karneval liegt hinter den Kölner Kickern, jetzt geht der Blick wieder gerade auf die Partie gegen Schlusslicht Energie Cottbus. Trainer Peter Stöger will verhindern, dass man wieder eine Halbzeit verschläft. „Irgendwas werde ich in der Ansprache ändern. Vielleicht werde ich schon vorher laut. Oder ich sage gar nichts. Mal sehen.“

Ebenfalls ändern wird er die Aufstellung. „Die Eindrücke der zweiten Halbzeit in Aue haben mir sehr gut gefallen. Da haben wir mit frischen Spielern den Umschwung geschafft. Diese Dinge sollte man belohnen“, sagt Coach Peter Stöger (47).

Neben dem erfahrenen Thomas Bröker (29) stach einmal mehr der junge Bard Finne (19) bei seiner Einwechslung hervor. „Ob ich etwas taktisch ändere, weiß ich noch nicht. Doch wie Bröki ist Bard definitiv eine Überlegung wert“, sagt der Österreicher.

Der Norwegen-Bubi („Ich hoffe der Mannschaft so schnell wie möglich helfen zu können.“) kam im Erzgebirge für den erschreckend schwachen Slawomir Peszko und bereitete gleich Daniel Halfars Anschlusstreffer vor. Und auch vorm Ausgleich verursachte er das undurchsichtige Gewühl im Strafraum.

„Bard bewegt sich derzeit noch zwischen den Welten. Aber es wird bald der Tag kommen, wo der Trainer ihn vom Start weg reinwerfen wird und sagt: Zeig, was du kannst“, sagt Manager Jörg Schmadtke (49). „Was er in den Minuten macht, wenn er bislang eingewechselt wird, das hat Hand und Fuß. Er ist viel unterwegs und arbeitet fleißig.“

So macht er den arrivierten Stürmern wie Patrick Helmes und Anthony Ujah (beide sieben Saisontore) Dampf, die seit dem 13. Dezember auf ein Heimtor warten. Auch Marcel Risse und Yannick Gerhardt droht eine Denkpause.

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