Köln - Da war er mal weg…Das Vormittagstraining am Mittwoch wurde von Co-Trainer Ümit Özat geleitet.
Der Grund: Chefcoach Christoph Daum war nicht da. Stattdessen saß der Trainer im Flieger über den Atlantik.
Daum ist zu einem dringenden dreitägigen Trip nach Südamerika aufgebrochen - und gestern in Brasilien gelandet. Manager Michael Meier bestätigte, dass sich der FC-Trainer dort mehrere Spieler anschaut.
Nach EXPRESS-Informationen geht es primär um einen Torwart sowie um zwei Außenverteidiger. Deshalb war Daum vergangene Woche auch schon in Spanien unterwegs.
Er schaute sich Außenverteidiger Javier Flano an, einen 25 Jahre alten Spanier von Osasuna, der defensiv beide Seiten spielen kann und der im Sommer ablösefrei ist. Zudem pflegte Daum in Madrid sein Netzwerk. Nun folgte der Trip nach Südamerika.
Die Scouts des Klubs waren derweil ebenfalls fleißig unterwegs. In der Schweiz sahen sie sich beim Spiel Sion gegen die Young Boys Bern Defensiv-Allrounder Obinna Nwaneri (27) an, den der Ex-Kölner Pascal Ojigwe empfohlen haben soll.
Der Nigerianer Nwaneri, ein Nationalspieler, steht ebenso auf der Liste für die neue Saison wie Tim Hoogland (23). Der Abwehrmann von Mainz 05 gilt als einer der bes ten Verteidiger in Liga zwei. Die angekündigten „Top-Leute“ sind diese beiden Namen jedoch sicher nicht. Vielleicht ist Daum auch gerade deshalb jetzt am Zuckerhut…
Die drei von der Baustelle
Der FC im Wandel: Mit dem neuen Führungstrio bestehend aus Holger Stansilawski, Jörg Jakobs und Frank Schaefer soll in Köln wieder ehrlicher Fußball gespielt werden. Das Trio steht damit aber vor einer echten Mammut-Aufgabe.
FC kämpft um seine Klein-Sponsoren
EXPRESS erfuhr: Die Zahl der Business Partner und VIP-Sitze wird in der neuen Saison sinken. „Wir haben eine leicht überdurchschnittliche Zahl an Kündigungen“, bestätigt Marketing-Leiter Joachim Lange.
Dieses Trio verkörpert das neue FC-Gesicht
„Es ist ein hochemotionaler Club. Ich male mir aus, was im Stadion und in der Stadt los ist, wenn man dauerhaft Erfolg hat“, sagte Jörg Jakobs bei seiner Vorstellung.