Sonnenschein, glückliche Jecke und ein strahlender Lukas Podolski auf dem Festwagen der Roten Funken. Ein perfekter Tag für die kölsche Seele? Nicht ganz...
Die Poldi-Show auf dem Rosenmontagszug – womöglich hat sie ein Nachspiel! Unfassbar: EXPRESS war dabei, als Zugordner nahe der Oper versuchten, den Prinzen vom Wagen runterzuholen! „Der Podolski muss da runter“, so einer der Ordner, „die Funken haben uns nach Strich und Faden verarscht.“
Wieso das denn? Der in rot gehüllte Jockey arrogant: „Das muss ich ihnen nicht sagen.“
Offenbar war Podolskis Name auf der Teilnehmerliste falsch geschrieben worden. Dennoch: Ein jämmerlicher Grund für die Aktion. Man möge sich ausmalen, wie das bundesweite Echo gewesen wäre, hätte man Poldi wirklich vom Wagen heruntergeholt.
Den offiziellen Grund für den Eklat an der Strecke lieferte im Nachhinein Sigrid Krebs, Sprecherin des Festkomitees:
„Es ist nicht zulässig, während des laufenden Zuges in die Wagen zuzusteigen. Selbst der Bundespräsident müsste bei der Startaufstellung sein. Daher haben wir Lukas angeboten auf Wagen 23, dem des Festkomitees, mitzufahren, weil dieser später startete als der der Roten Funken. Die Ordner haben sich also absolut richtig verhalten, als sie ihn vom Wagen holen wollten.“
Ihr Unterfangen scheiterte aber, weil die Funken die beiden beleibten Ordner vom Wagen runterschmissen. Sprecher Dieter Szarny cool: „Die vom Festkomitee sind wohl sauer, weil Lukas ihre Einladung ausgeschlagen und sich entschieden hat, bei uns mitzufahren. Er bleibt bei uns.“
Der Prinz bekam vom ganzen Theater glücklicherweise nichts mit. EXPRESS klärte ihn nachher über die schwachsinnigen Vorgänge auf. Seine kopfschüttelnde Reaktion: „Karneval ist Spaß und Freude. Eitelkeiten an so einem Tag kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Das Verhalten vom Festkomitee kann ich nicht verstehen. Das ist doch keine Entscheidung gegen sie! Die Funken haben sich nun mal seit Jahren um mich bemüht. Ich bin gerne mit ihnen mitgefahren und hoffe, das war nicht das letzte Mal.“
Das hoffen alle Kölner, ob das allerdings auch für das eitle Festkomitee gilt...
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